Niobe78
Sehr geehrter Herr Dr. Busse, ich mache mir gerade große Vorwürfe wegen meiner Tochter (14 Monate). Sie hatte vor 14 Tagen etwas Husten, kein Fieber und ich habe beim Ausatmen ab und an ein kaum hörbares Pfeifen wahrgenommen. Wir waren in der Folge zweimal beim Arzt, der sagte, es sei etwas Schleim auf dem Bronchien, aber das ginge von alleine weg, Hustensaft (Prospan) sollten wir nur geben, wenn der Husten sie am Schlafen hindert (was nicht der Fall war). Etwa 1,5 Wochen später mussten wir sie Ende letzter Woche wegen erhöhter Temperatur früher aus der Kita holen (Folgetage morgens immer 36,5-37 Grad, nachmittags/abends 37,5-38,5). Sie hatte dann Do. abend Atemgeräusche (rasselnd), ich habe ihr Prospan vorm ins Bett gehen gegeben, und beim Einschlafen recht schnell geatmet (ca. 45 x/Minute), was sich aber innerhalb von 10 Min wieder auf 35 x/Min für den Rest der Nacht reduziert hat. Fr. über Tag klang es aus meiner Sicht wieder besser, sie war die ganze Zeit sehr aktiv, hat gut gegessen und getrunken. Sa. dann den ganzen Tag Atemgeräusche, aus meiner Sicht erschwertes Atmen und etwas kurzatmig. Außerdem war sie müder als sonst und hat ab Nachmittags nur wenig gegessen. Wir sind dann am frühen Sa.- Abend zum Bereitschaftsarzt, der eine Brochitis/Bronchiolitis und beginnende Lungenentzündung dignostiziert hat und Salbubroch Elixir, sowie das Antibiotikum Cefpodoxim (2x/Tag 4 mL) verschrieben hat. Mit dem Antibiotikum haben wir So. morgen begonnen, weil ich abends Angst hatte evtl. allergische Reaktionen nicht mitzubekommen. Ich mache mir jetzt Vorwürfe nicht früher beim Arzt gewesen zu sein, weil mein Mann es als nur etwas verschleimt abgetan hat. Meine Fragen: 1. Kann es zu Folgeschäden kommen bzw. gekommen sein bzw. kann es sein, dass sie Nachts nicht genug Luft bekommen hat und ich es nicht mitbekommen habe und dadurch ein Sauerstoffmangel entstanden ist? Tagsüber war sie nie blass oder bläulich, Finger/Lippen immer gut durchblutet/rosig. 2. Ist es korrekt/notwendig, in dieser Situation ein Antibiotikum zu geben, ohne dass der Ergehe bestimmt wurde bzw. z.B. aus dem Blut festgestellt wurde, ob es sich um einen viralen oder bakteriellen Infekt handelt? Vielen Dank!
Liebe N., ich kann nichts erkennen, was versäumt worden wäre, und es macht auch wenig Sinn. solche Überlegungen im Nachhinein überhaupt anzustellen. Ob der hohe Verdacht auf eine bakterielle Infektion besteht und damit die Verordnung eines Antibiotikums sinnvoll war, kann ich aus der Ferne nicht beurteilen. Alles Gute!
misssilence
Du warst doch beim Arzt. Niemand kann vorhersehen, ob und wann eine Lungenentzündung als Sekundärinfektion dazukommt. Eine vorbeugende Antibiotika Gabe wird heutzutage aus Fachkreisen nicht mehr empfohlen. Sie bekommt ja jetzt auch ein AB gegen die Lungenentzündung. Gegen eine Bronchitis (und erst Recht nicht gegen eine RSVirus bedingte Bronchiolitis) hilft kein AB, da dies nur gegen Bakterien hilft.
misssilence
PS: eine Lungenentzündung ist fast immer bakteriell bedingt. Und gebe bitte deinem Mann keine Schuld. Ihr seid beide für euer eigenes Tun verantwortlich.
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