SEE46
Hallo, bei meiner Tochter, 2 1/2, wurde Blut abgenommen, weil sie immer wieder Petechien hat. Mein Sohn hatte PSH und seine Rheumatologin hat deshalb bei meiner Tochter sehr viele Blutwerte bestimmt, weil der Verdacht nahe lag, dass da Gefäßtechnisch was vorliegt bei beiden. Alle Werte sind normal bis auf einen Leberwert, der leicht erhöht ist, und ein Zöliakie Wert, der bei ihrem Profil dabei ist. Der ist aber wohl so deutlich erhöht, dass die Ärztin meinte, es ist eigentlich schon fast sicher dass sie es hat und hat uns zu einem Kinder Gastroenterologen überwiesen. Da haben wir nun Mitte Juni einen Termin. Ich habe jetzt große Angst davor, weil das ja schon sehr lebensverändernd und schwer wird gerade für meine Tochter selbst. Besteht die Möglichkeit dass dieser Wert auch aus anderen Gründen erhöht ist und wir noch etwas positiv hoffen können dass sie es nicht hat? Muss man da vorher nochmal schauen ob sie evlt auch Diabetes Typ 1 haben kann? mein Sohn hatte letzten Dezember EBV. Meine Tochter hatte im Januar auch 2x Bauchweh, hellen Stuhl 3 Wochen lang und geschwollene Lymphknoten. Bei ihr hat man aber nichts gemacht, da sie zu wenig Symptome hatte. Ich gehe davon aus dass sie es auch hatte. Kann der Wert auch noch deswegen erhöht sein oder ist das zu lange her? Also der Leberwert und auch der Zöliakie Wert. Ich habe auch Angst vor einer Magenspiegelung in dem Alter. Ist das nicht auch ein sehr frühes Alter in dem die Zöliakie entdeckt wurde? Symptome wären mir nicht aufgefallen bzw auch die Ärztin hätte nicht an eine Zöliakie gedacht. Sie hat nicht dauernd Bauchschmerzen oder Durchfall. Ihr Gewicht ist seit einem Jahr bei 12 Kilo. Der Stuhl ist eigentlich normal, aber oft eher hell, hat oft Blähungen, schon einen Blähbauch und hängt oft etwas schlapp rum und will viel getragen werden. Sie hat aber schon häufige Infekte mit Anfälligkeit für die Atemwege und Lunge. Auch öfter mal blaue Lippen wenn ihr kalt ist und eine Neigung zu Petechien. Ansonsten ist sie aber ein gesundes kleines fröhliches Mädchen. Ich selbst habe Hashimoto, also Autoimmun mäßig ist da schon was gegeben in der Familie. Vielen Dank schon mal und mit freundlichen Grüßen
Hallo SEE, die Sorge kann ich verstehen - niemand wünscht sich eine chronische Erkrankung. Leider kann ich so nur wenig dazu sagen, da ich die Werte nicht kenne und es viel sinnvoller ist, erstmal den Termin beim Kindergastroenterologen abzuwarten, der ja der Spezialist dafür ist. Zwecks Magenspiegelung: wenn die Blutwerte in zwei unabhängigen Blutentnahmen sehr hoch sind, muss man meist keine Magenspiegelung mehr machen. Beim Termin im Juni wird das alles genau erklärt und daher vermutlich auch nochmal Blut abgenommen. Sollte doch eine Magenspiegelung notwendig sein, wäre das ein recht kurzer Eingriff, von dem die Kinder dank Narkose nichts mitbekommen. Die Zökiakiewerte haben nichts mit EBV zu tun. Die Symptome bei einer Zöliakie können bei Kindern sehr stark variieren und entsprechen nicht immer den ganz "klassischen" Symptomen. Insofern ist da quasi alles möglich. Andere Autoimmunerkrankungen wie Diabetes und Schilddrüsenerkrankungen können damit zusammenhängen und man würde dann ggf. weitere Tests machen, sollte sich die Diagnose bestätigen. Jetzt aber wie gesagt erstmal Schritt für Schritt und den Termin abwarten. Sollten die Werte tatsächlich so hoch sein, ist nur die Frage, ob der Termin Mitte Juni ausreichend ist. Fragen Sie doch nochmal die Ärztin, ob ein früherer Termin nötig ist, das kann ich aus der Ferne ohne die Werte nicht beurteilen. Sollte sich die Diagnose bestätigen, würden Sie auch eine entsprechende Schulung und Ernährungsberatung erhalten. Aber wie gesagt, jetzt erstmal abwarten. Viele Grüße!
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