NoraHan
Guten Tag Herr Dr. Busse, unsere Tochter ist 6 Monate alt und wiegt 10kg bei gut 70cm Körpergröße. Sie wird gestillt, Brei nimmt sie mittags maximal 3 oder 4 Löffel auf. Ihr Geburtsgewicht war sehr hoch 4300g und sie hat konstant zugenommen. Unsere Kinderärztin hat gelassen auf das hohe Gewicht reagiert ("Was soll ich machen, soll ich etwas abschneiden?"), nur mein Partner kriegt immer wieder Angst, dass etwas nicht stimmt. Wir sind beide normal groß und schlank. Ich stille nachts i.d.R. zweimal und tagsüber alle 2-3, manchmal 4 Stunden. Unser Kind trinkt gerne und viel. Ich ging davon aus, dass sich ein Kind mit Muttermilch nicht überfüttern ließe - pflichten Sie dem bei, oder kann es sein, dass ich sie einfach zu oft und viel stille? Herzlichen Dank vorab, Nora H.
Liebe N., auch mit Muttermilch kann es mal zu viel werden, was aber für die Zukunft des Stoffwechseln nicht so ein Problem zu sein scheint, als Überfüttern mit Babymilchnahrung. Das wichtigste jetzt ist die zügige Einführung von Beikost, weil Ihre Tochter jetzt zusätziche Nährstoffe benötigt und die Beikost mehr sättigt und weniger energiedicht ist. Also einfach weniger freigiebig sein mit der Brust und am besten am Tisch, wenn alle essen, die Mahlzeiten anbieten. Alles Gute!
Ireen
Hallo Nora, bei uns war es ähnlich und die Kinderärztin hat ganz klar gesagt, dass gestillte Babys so wie sie sind, genau richtig sind. Wenn sie dann mobil werden und zu laufen beginnen, erschlanken solche Wonneproppen. Ist doch schön, wenn es mit dem stillen so gut klappt. Beikost führt man ja Schritt für Schritt ein, manche Babys mögen einfach keinen Brei oder nur phasenweise keinen Brei. Da lass dich nicht stressen. Bis zum ersten Lebensjahr sollen die Babys eh nach Möglichkeit nach Bedarf gestillt werden. Ab dem 1. Lebensjahr gewöhnt man die Kleinkinder mehr und mehr an den Familientisch. Manche Babys wechseln quasi von der Brust zum Familienessen. Natürlich bemüht man sich um Beikost, aber es gelingt nicht mit jedem Baby. Ist sehr individuell. Herzliche Grüße Ira
NoraHan
Vielen Dank für die Antworten! Ich hab das Stillen mal etwas mehr beschränkt und wir kommen gut zurecht. Mit der Beikost gab es einen Durchbruch und vom Fingerfood landet auch mehr im Magen. Ich bin auch überzeugt, dass sich das Gewicht verliert, wenn sie mobiler wird. Der Partner lässt sich einfach schwer beruhigen 😌 aber es war gut nochmal etwas Zuspruch zu bekommen;) Viele Grüße Nora
Ähnliche Fragen
hallo, meine tochter ist nun 10 wochen alt, sieht aber aus wie ein 5 monate alter säugling, auch vom gewicht her ist sie schon im schweren bereich. ich stille sie voll und nach bedarf, so etwa im 4 std. rythmus. ist mein kind zu dick und was kann ich dagegen tun, damit sie im normalen bereich bleibt. vielen dank für antworten
Sehr geehrter Herr Dr. Busse, leider kann ich nicht direkt stillen, sondern pumpe die Muttermilch ab und füttere sie mit der Flasche. Normalerweise sagt man ja bei Ersatzmilch, dass man maximal 1l am Tag füttern darf, an der Brust darf man aber nach Bedarf stillen. Wie ist es denn mit abgepumpter Muttermilch? Meine Tochter war bis vor kurzem erk ...
Guten Morgen Herr Dr. Busse, Meine Tochter ist 6 Wochen alt und ich pumpstille sie. Sie bekommt also ausschließlich Muttermilch, jedoch ausschließlich aus der Flasche. Nun wurden in den letzten Wochen die Trinkportionen immer größer (zum Schluss 130 bis teilweise 150ml), sie hatte aber irgendwann auch starken Reflux, wo sie regelmäßig nach ...
Hallo Herr Dr. Busse, mir ist etwas furchtbar dummes passiert, weswegen ich jetzt sehr in Sorge bin. Mein Baby ist Anfang Dezember geboren und wird voll gestillt. Ich wusste,dass man keinen Thunfisch in der Schwangerschaft essen soll wegen der Schwermetallbelastung (da habe ich für ausreichend Omega 3FS Norsan Algenkapseln genommen). Noch in ...
Hallo Hr. Dr. Busse, Aus verschiedenen Gründen ist es für mein Baby und mich sehr schwer zu stillen (sehr frühe Frühgeburt, seit 2 Monaten Flaschennahrung). Nun spiele ich mit dem Gedanken mit pre Nahrung zu zufüttern, um auch Zeit mit meinem Kind und nicht nur mit der Pumpe verbringen zu können. Ich habe mal gelesen, dass 50ml Muttermilch pro ...
Hallo, habe 2 Fragen. Einmal möchte ich fragen,ob man die Flüssigkeitsmenge von Muttermilch und Premilch gleichsetzen kann oder soll? Ich pumpe ab und meist ist es nicht so viel wie die Premilchmenge. Trinkt das Baby dann zu wenig? Dann wollte ich fragen, ob EBV das gleiche wie Pfeiffersches Drüsenfieber ist oder kann ebv das Drüsenfieber ...
Sehr geehrter Dr. Busse, ich habe eine evtl etwas außergewöhnliche Frage... Ich habe soeben erfahren, dass Tulpen giftige Pflanzen sind... Nachdem ich sie ohne Handschuhe angefasst und mit meinem Sohn für die Schule "untersucht" habe. Danach haben wir uns natürlich gründlich die Hände gewaschen... Können enthaltene Giftstoffe durch das kurze Berühr ...
Guten Tag, ich hoffe Ihnen geht es gut. Ich habe vor 10 Wochen mein Baby zur Welt gebracht und seit einigen Tagen habe ich Probleme beim Stuhlgang. Ich hatte einen dammschnitt, falls Relevant. Hämorrhoiden passen nicht zu meinen Symptomen, wohl eher eine analfissur. Ich hatte noch eine alte Creme „DoloPosterine® N Salbe“ mit dem Wirkstoff Cincho ...
Hallo Herr Dr. Busse, mein Partner nimmt täglich Finasterid ein. Müssen wir in der Stillzeit nun zusätzlich verhüten? Kann das Medikament in die Muttermilch und auf das Baby übergehen? Meine Frauenärztin sagt nein, der Hautarzt meines Freundes sagt lieber verhüten. Also 2 unterschiedliche Meinungen. Können Sie hier Klarheit reinbringen? Vielen D ...
Ich habe heute bei dem heißen Wetter 2 alkoholfreie König Pilsener getrunken. Jetzt lese ich, dass da trotzdem Alkohol drin ist, eine geringe Menge. Sind 2 Flaschen bedenklich für mein Baby ? Ich stille voll. Mein Baby ist 12 Wochen alt
Die letzten 10 Beiträge
- blutiger Schnupfen
- Verformung des Kopfes durch Gehörschutz
- Fliegen beim leichten Schnupfen
- Gewichtszunahme Frühchen
- Windel
- Kopfumfang außerhalb Norm Baby
- Neurodermitis bei 2-jährigem Kind – Hydrocutan 0,25 %?
- Beikoststart verzögern wegen neuer Stillleitlinie?
- Tollwut
- Rückfrage Diabetes Früherkennung