Frage im Expertenforum Kinderarzt an Dr. med. Andreas Busse:

Schlafprobleme

Frage: Schlafprobleme

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Hallo, mein Sohn ist nunmehr 11 Monate und die Probleme beim Schlafen werden immer größer. Wir haben immer gedacht, dass wird schon mit der Zeit, aber nun wird es immer schlimmer. Er schläft vormittags 30 Minuten im Kinderwagen. Wenn ich ihn nachmittags hinlegen möchte, schläft er nur auf meinem Bauch ein (er kommt sonst nicht zur Ruhe) Der "Kampf" dauert meist über eine Stunde und dann schläft er meist nur 20 Minuten. Abends schläft er auch nur in unseren Armen ein, meist beim Stillen. Nach 1 Stunde schreit er und lässt sich nicht in seinem Bett beruhigen (klar, er ist ja auch da nicht eingeschlafen), also raus aus dem Bett und auf den Bauch. Er schläft zwar dann wieder ein, aber in sein Bett bringen, keine Chance!!! Also verbringt er den Rest der Nacht neben mir (Couch in seinem Zimmer). Wenn er dann nachts aufwacht, will er wieder auf meinen Bauch bis er eingeschlafen ist. Können Sie mir einen realistisch umsetzbaren Rat geben, wie wir es hinbekommen können, dass er in seinem Bett einschläft aund auch sich dort von uns wieder beruhigen lässt? Des Weiteren habe ich das Gefühl (mein Mann meint, dass wird schon ok sein, dass er zuviel trinkt. Z.B. habe ich ihn heute morgen um 7 gestillt, dann hat er halb 10 150 ml Folgemich getrunken und bis 13.00 Uhr schon 450 ml Tee getrunken. Aber ihm die Flasche vorenthalten geht auch nicht er lutscht dann kramofhaft an seiner Hand und schreit nach der Flasche. Mache ich mir umsonst Sorgen??? Vielen Dank für Ihre Hilfe (vielleicht bin ich auch nur hypernervös...) Sandra


Dr. med. Andreas Busse

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Liebe W., sowohl was die Einschlafmethode auf ihrem Bauch angeht als auch das ständige trinken lassen von Tee haben Sie leider sehr unsinnige Dinge eingeführt oder einreißen lassen. Bitte bieten Sie ihrem Sohn konsequnet nur zu den festen Mahlzeiten etwas Wasser oder ungesüßten Tee zu trinken an und ansonsten den Schnuller als Tröster. Sonst ruinieren Sie in kürzester Zeit seine Zähne und belasten seinen Organismus mit der Riesenmenge an Wasser, die ja auch wieder ausgschieden werden muss. Und Ihr Sohn kann und muss lernen, ohne Hilfe in den Schlaf zu finden. Legen Sie ihn dann, wenn er müde ist, mit einem festen Ritual in sein Bett und verlassen dann das Zimmer bevor er fest einschläft. Notfalls gehen Sie in 3-minütigen ABständen erneut hinein, reden nur kurz beruhigend, fassen ihn aber nicht an und gehen wieder. Seinen Protest müssen Sie in beiden Fällen aushalten lernen. Das wird auch später so sein in der Erziehung. Alles Gute!


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ich finde "ferbern" ist da wirklich keine lösung und würde vorschlagen dass du mal beim dr. posth im entwicklungsforum vorbei schaust. viele grüße


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Hallo, ich schließe mch der Meinung von eisfuchs an. LG, Moni


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