Frage im Expertenforum Kinderarzt an Dr. med. Andreas Busse:

Schlafprobleme Baby 5 Monate alt

Frage: Schlafprobleme Baby 5 Monate alt

Valeria87

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Hier ist eine korrigierte und klar strukturierte Frage, die du so in einem Kinderarzt-Forum stellen könntest:   ---   Hallo Dr. Busse, ich hoffe sehr auf Einschätzungen, denn wir sind inzwischen vollkommen erschöpft und wissen nicht mehr weiter. Unser Baby wird seit Anfang November (4 Monate alt am 19.10) nachts jede Stunde wach, muss wieder in den Schlaf begleitet und getragen werden und hat zwischen 2–3 Uhr eine längere Wachphase. Tagsüber schläft er maximal 30 Minuten, meist nur auf dem Arm, gelegentlich im Kinderwagen oder in der Trage. Auffällig ist außerdem, dass er häufig in der Leichtschlafphase aufschreckt, fast wie beim Moro-Reflex und das er oft mit geschlossenen Augen weint, also er schläft tagsüber und schreit plötzlich los teilweise ohne sich zu beruhigen. Auch nachts ist es oftmals so. Man muss ihn dann hochheben und schaukeln. Manchmal kommt dann ein Pups- aber das passiert teilweise so oft das es nicht immer ein Bauch Problem sein kann. Seine Wachphasen am Tag müssten in seinem Alter eigentlich länger werden, aber er schafft oft nur etwa 1 Stunde, manchmal weniger. Meist wirkt er direkt nach einem kurzen Schläfchen wieder müde. Tagsüber ist er oft schnell weinerlich, die Abendroutine ist oft mit viel Geschrei verbunden, genauso wie Anziehen und Pampers wechseln. Dinge die vorher problemlos klappten. Auch Termine wie Physiotherapie und Osteopathie müssen auf Grund des Schreiens immer abgebrochen werden oder können gar nicht beginnen (seit dem schlechten und zu wenigen Schlafen) Ist dieses Schlafverhalten noch im normalen Rahmen – Schlafregression ab 4 Monaten) 19 Wochen Schub und somit nur eine Phase oder sollte das ärztlich abgeklärt werden? Vielen Dank im Voraus.  


Dr. med. Andreas Busse

Dr. med. Andreas Busse

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Liebe V., alle Babys sind unterschiedlich "sensibel" und alle müssen erst lernen, Reize selber zu verarbeiten und selbständig zur Ruhe zu kommen. Und die Eltern können nur die richtigen Rahmenbedingungen schaffen, was aber nicht beinhalten sollte, das Kind daran zu gewöhnen, nur mit äußeren Reizen wie Herumgetragen werden, Schaukeln,...... oder nur mit Stillen oder Flasche in den Schlaf finden zu können. Hier sollten Sie also bitte ansetzen: Legen Sie Ihren Sohn bitte konsequent immer dann, wenn er anfängt, müde und quenglig zu werden, im abgedunkelten Schlafzimmer in sein Bett. Und setzen sich dann nur leise redend oder singend daneben, halten vielleicht ruhig die Hand darauf, tun aber sonst nichts bis er zur Ruhe findet. Auch nicht, wenn es anfangs sehr lange dauert. So geben Sie Ihrem Sohn die Chance, selber mit Reizen zurecht zu kommen und mit der Zeit selbständig zu werden. Stillen und Füttern bitte vor dem Zubettgehen und nicht als vermeintliche "Einschlafhilfe".


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