Guten Abend Herr Doktor Busse,  Ich habe im Juli meinen Sohn entbunden und da ich leidenschaftliche Teetrinkerin bin, habe ich in der Schwangerschaft eigentlich täglich Schwangerschaftstee konsumiert (teilweise mehrere Tassen am Tag). Da ja viele andere Sorten nicht unbedingt konsumiert werden sollen, dachte ich, dass ich mit dem Schwangerschaftstee nichts falsch machen könne. Nach Entbindung habe ich dann sogut wie täglich Stilltee getrunken. Nun habe ich leider zu meinem Erschrecken festgestellt, dass in beiden Tees Fenchel enthalten ist (teilweise sogar als Hauptzutat). Dabei heißt es ja, dass man kein Fenchel trinken soll, da das für das Kind schädlich sein könnte. Das wusste ich zu dem Zeitpunkt nicht und habe die Tees auch nicht hinterfragt, da diese ja so vermarktet werden.. Nun mache ich mir total Sorgen, dass ich damit meinem Sohn geschadet haben könnte. Ich habe so akribisch drauf geachtet, dass ich möglichst keine schädlichen Lebensmittel zu mir nehme und bin echt verärgert, dass die Tees unter dem Namen Schwangerschaft und Stilltee vertrieben werden obwohl Fenchel enthalten ist. Könnten Sie mir hierzu eine Einordnung geben? Kann man das irgendwie beim Baby feststellen ob das geschadet haben könnte?