Songül1811
Sehr geehrter Herr Busse, ich wende mich an Sie, da ich mir große Sorgen um meinen Sohn mache und gerne Ihre ärztliche Einschätzung einholen möchte Mein Sohn ist aktuell 7 Wochen alt. Seit einigen Wochen weint er insgesamt etwa 4–5 Stunden täglich. Zwischendurch lässt er sich beruhigen (z. B. durch Tragen, Nähe oder Füttern), jedoch hält diese Beruhigung meist nicht lange an. Besonders belastend ist die Einschlafsituation: Er benötigt häufig 4–5 Stunden, um in den Schlaf zu finden. Wenn er schließlich einschläft, wacht er oft bereits nach etwa 10–15 Minuten wieder auf und beginnt erneut zu weinen. Insgesamt wirkt sein Schlaf sehr unruhig und kurz. Es gab zwischendurch auch eine Phase, in der er tagsüber besser und länger geschlafen hat. Dieses Schlafverhalten verändert sich jedoch immer wieder, was mich zusätzlich verunsichert. Zusätzlich leidet er unter Koliken. Nach der Geburt hatte er außerdem eine Infektion, weshalb ich unsicher bin, ob seine aktuellen Beschwerden damit in Zusammenhang stehen könnten.Zur Einordnung: Der errechnete Geburtstermin war der 22.11.2025, geboren wurde er am 02.12.2025.Zwischen den unruhigen Phasen gibt es auch Zeiten, in denen er ruhig ist und sich beruhigen lässt. Dennoch verunsichert mich die Gesamtsituation sehr, da sie für ihn und auch für uns sehr belastend ist Ich wäre Ihnen sehr dankbar für Ihre Einschätzung, ob dieses Verhalten noch altersentsprechend ist oder ob weiterer Abklärungsbedarf besteht.
Liebe S., erst mal herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Neugeborenen! Ich weiß, dass die ersten Wochen oft sehr belastend sind, und besonders dann, wenn das Baby wie Ihr Sohn zu den besonders "sensiblen" gehört. Wichtig ist, dass Sie sich keine unnötigen Sorgen machen und - auch wenn es schwer fällt - ruhig und gelassen bleiben. Das hilft Ihrem Sohn am meisten. Und dass Sie sich klar machen, dass tägliche "Schreistunden" völlig normal sind und Sie nichts dafür können. Ihr Sohn leidet dann nicht an irgendetwas sondern sein sensibles Nervenkostüm ist dann so überrreizt, dass er sich mit Schreien abreagiert. Alle zusätzlichen Reize wie ständiges Herumtragen, Schaukeln,...... können zwar kurzfristig helfen, heizen aber letztlich das Nervenkostüm noch mehr auf. Sie können so Ihrem Sohn (und sich) helfen: Sorgen Sie für einen ruhigen und gleichmäßigen Tagesablauf. Legen Sie Ihren Sohn immer dann, wenn er müde und quenglig wird und abends zu einer festen Zeit nach der letzten Mahlzeit und der Hygiene konsequent im abgedunkelten Schlafzimmer in sein Bett. Und setzen sich dann nur leise redend oder singend daneben, halten vielleicht ruhig Ihre Hand auf ihn, tun aber sonst nichts bis er zur Ruhe findet. Auch wenn es anfangs lange dauert. So geben Sie Ihrem Sohn die Chance, eine wichtige Fähigkeit zu lernen: sich selber beruhigen zu können. Alles Gute!
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