Frage im Expertenforum Kinderarzt an Dr. med. Andreas Busse:

Schlafprobleme beim Kind durch Stress und Sorgen in der Schwangerschaft?

Frage: Schlafprobleme beim Kind durch Stress und Sorgen in der Schwangerschaft?

Sandra0611

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Hallo Herr Busse, um mein Problem zu beschreiben, muss ich etwas weiter ausholen. Im Dezember 2005 hatte mein Mann zum ersten Mal Hodenkrebs. Ein Hoden wurde entfernt und wir mussten in ein Kinderwunschzentrum um Spermien einfrieren zu lassen, da uns gesagt wurde das es nun schwer wird auf natürlichem Weg ein Kind zu bekommen. Im April 2012 wurde ich doch auf natürliche Wege schwanger. Unsere Freude wurde aber leider schnell getrübt, als wir im August 2012 erfuhren dass der Krebs bei meinem Mann wieder ausgebrochen war. Der zweite Hoden musste entfernt werden und es folgten 4 Zyklen Chemo da der Krebs auch schon gestreut hatte. Monate voller Angst und Sorgen. Jeden Tag fuhr ich ins Krankenhaus zu meinem Mann. Die Chemo verlief leider auch nicht "gut". (Blutwerte waren viel zu schlecht, Blutgerinnung...Immunsystem...er bekam eine heftige Grippe - musste in Charantäne....) In dieser "anstrengenden" Zeit kam dann am 19.12.2012 unsere Tochter zur Welt (2 tage nach errechnetem ET) Glücklicherweise konnte mein Mann bei der Geburt dabei sein. Im März 2013 war die Chemo erfolgreich abgeschossen und die Nachuntersuchung meines Mannes positiv. Nun zu meiner eigentlichen Frage. Kann es sein, dass unsere Tochter aufgrund dieser Erlebnisse/Einflüsse nun unter Schlafproblemen leidet? Sie wacht oft auf, schreit, macht sich ganz steif, schlägt um sich. Es ist sehr schwer sie dann zu beruhigen und dauert auch häufig sehr lange. Manchmal passiert dies nur einmal in der Nacht, manchmal auch 2-3x. Oder sie schläft sehr schwer ein, wacht nach einer halben Stunde wieder auf und schreit. Vielen Dank schonmal im Vorraus Sandra Busse


Dr. med. Andreas Busse

Dr. med. Andreas Busse

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Liebe S., was soll es denn für einen Sinn machen, darüber zu grübeln, was alles in der Vergangenheit denn Ursache für ein Verhalten oder ein Problem heute ist? Es ändert doch nichts und jetzt ist doch eigentlich erst mal Freude und Sonnenschein angesagt, dass es dem Papa so geht und Sie alle gemeinsam die schwere Zeit überstanden haben. Schauen Sie nach vorne, seien Sie glücklich,..... denn Ihr Glück und Ihre innere Zufriedenheit werden auf Ihr Kind ausstrahlen. Dass Kinder im Alter Ihrer Tochter immer wieder mal lebhaft träumen, ist etwas völlig normales und Sie sollten nicht meinen, dass Ihre Tochter dann leidet und dass Sie daran "schuld" seien. Alles Gute!


alexrasselbande

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Oje, da hast du aber einiges durchgemacht. Meine Geschichte ist da wohl weniger schlimm. Dennoch war viel Streß unfd Angst in meiner SS. Ich habe eine Thrombose bekommen und dadurch richtig starke Schmerzen. Keiner konnte mir so richtig helfen, nein im Gegenteil, man hat sogar Angst geschührt (Stichwort Lungenembolie welche zum Tod führen kann). Ich hattr richtige Panikatacken. Meine Maus hat da auch ganz schön was mitgemacht. Dennoch habe ich ein friedlich schlafendes Kind (im März 2 Jahre jung). Freilich wacht sie auch auf, weint o. schreit, lässt sich jedoch schnell beruhigen. Die Kleinen verarbeiten sooooo viel im Schlaf. Oder brauchen Sicherheit durch Mama o. Papa. Das wird noch eine ganze Weile so gehen. Diese sogenannten "Schlafstörungen" sind ganz normal. Es kommt auch darauf an wie dein Kind gepolt ist, Sensibelchen o. Hart im nehmen. Ich denke daher nicht, dass es mit deiner SS und die Angst die du verspürt hast zu tun hat. Ich wünsche Dir alles Gute.


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