Sehr geehrter Herr Dr. Busse, unser Sohn (gerade 6 Monate alt) dreht sich neuerdings im Schlaf im Beistellbett (ohne Gegenstände, Kissen oder ähnliches) immer aktiver um seine eigene Achse. Heute Nacht waren wir kurz wach und haben gesehen, dass sein Gesicht seitlich zum Kissen aus dem „Erwachsenenbett“ gedreht war. Ob die Nase komplett frei war und das Gesicht das Kissen "nur" minimal berührt hat oder das Gesicht seitlich in das Kissen "gedrückt" war, können wir im Nachgang nicht mehr sagen, da wir das Kissen sofort weggezogen haben. Unser Sohn hat zum Zeitpunkt als wir es gesehen haben wie immer ruhig und gleichmäßig geatmet und auch nachdem das Kissen weggezogen wurde war seine Atmung unverändert. Auf das Wegziehen hat er nicht reagiert, sondern friedlich weiter geschlafen.  Ob eine Blaufärbung der Haut/Fingernägel  vorlag haben wir vor lauter Schock und Dunkelheit im Zimmer vergessen zu prüfen. Die Atmung war wie beschrieben jederzeit ruhig und gleichmäßig und so, wie wir es von ihm kennen.  In seiner „Trinkpause“ zwei Stunden später war sein Verhalten wie immer.  Wir machen uns nun Sorgen, dass er mit Sauerstoff unterversorgt gewesen sein könnte.  Ist die Sorge berechtigt? Hätten wir dies an der Atmung oder anderen Anzeichen (außer der Blaufärbung) gemerkt oder hätte er sich weiter im Kreis gedreht?  Wir freuen uns über Ihre Einschätzung.  Freundliche Grüße