Lieber Dr. Brügel, ich hätte eine Frage zu wiederkehrendem Nasenbluten bei unserem 7-jährigen Kind. Unser Kind hat eine bekannte Gräserpollenallergie und hatte über mehrere Monate hinweg häufiger Nasenbluten (ca. 2–3 Mal pro Woche). In den letzten 14 Tagen ist es allerdings deutlich weniger geworden (nur zweimal). Der Kinderarzt hat bereits eine Nasensalbe empfohlen. Eine Bekannte hat mich verunsichert, da sie vom HNO gehört hat, dass häufiges Nasenbluten auch ein Symptom bei Leukämie sein könne und ein Blutbild gemacht werden sollte. Der Kinderarzt sah das allerdings deutlich entspannter und meinte, dass häufiges Nasenbluten nicht so unüblich bei Kinder sei. Ist diese Sorge nun berechtigt? Im Dezember wurde im Rahmen einer OP-Voruntersuchung für eine Zahnbehandlung Blut bei meinem Kind abgenommen (was genau untersucht wurde, weißich leider nicht). Da sich der Kinderarzt danach nicht mehr gemeldet hat, gehe ich davon aus, dass die Werte unauffällig waren. Unser Kind ist ansonsten fit, aktiv, sportlich und eher schlank. Es gibt neben der Allergie und dem Nasenbluten noch starkes Schwitzen in der ersten Nachthälfte: Das T-Shirt und die Haare sind feucht, in der zweiten Nachthälfte ist das Schwitzen jedoch nicht mehr auffällig. Wie sollte man diese Kombination einschätzen? Ist eine weitere Blutuntersuchung sinnvoll oder kann man aufgrund der bisherigen Befunde eher beruhigt sein? Vielen lieben Dank, Elucia