Frage im Expertenforum Kinderarzt / Kinderärztin an Dr. med. Andreas Busse:

Säugling nach Verschlucken Atemnot

Frage: Säugling nach Verschlucken Atemnot

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Guten Abend, mein Sohn wurde am 18.04.2005 geboren und bekommt schon eine 1er Nahrung. Nun verschluckt er sich beim spielen oder auch einfach so ständig, wenn er auf dem Rücken liegt. Im Schlaf sehr selten, nur wenn er in Bewegung ist. Mein Kinderarzt meint, die Nahrung fließt immer in die Speiseröhre zurück, sodass er diese bereits mit Magensäure versetzte Flüssigkeit teilweise erbricht (auch beim Aufstoßen bricht er ein wenig heraus) oder sie ihm einfach ständig wieder hoch kommt. Das Erbrechen ist noch nicht mein größtes Problem, wobei auch die Speiseröhre und Rachenraum bereits gerötet sind. Das schlimmste ist, dass ihm diese Flüssigkeit auch in die Luftröhre fließt und er, wenn man ihn nicht sofort hochnimmt, keine Luft mehr bekommt und selbst nach dem hochnehmen noch ca. eine 1/4 Stunde braucht, bis er wieder normal atmen kann. Er ringt um Luft, schreit mittlerweile laut auf, wahrscheinlich vor Schmerzen und Angst. Danach ist er jedes Mal fertig und erschöpft. Er bekommt seit Freitag lt. Anweisung des Arztes das Aptamil AR1 (anti-reflux, mit Johannisbrotkernmehl angedickt) und es geht ihm besser damit, aber ab und zu (ca. 5 x am Tag und mehr, vorher alle halbe Stunde) verschluckt er sich doch noch und jedes Mal wird es schlimmer. Ich breche jedes Mal in Panik aus, weil er auch ganz blass wird..! Welche Ursachen kann das noch haben und ist das wirklich so ungefährlich? Selbst Hochlagern bringt nichts. Kehlkopf-Fehlfunktion??? Ist das nicht gefährlich? Wie muss ich reagieren und wie lange wird er dieses Problem noch haben? Bitte helfen Sie mir, ich bin am Verzweifeln, der Kleine quält sich schrecklich und ich habe Angst, dass das mal in der Nacht passiert und wir bekommen es nicht mit?! Vielen Dank. LG, Yvonne


Dr. med. Andreas Busse

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Liebe Yvonne, sprechen Sie doch mal mit ihrem Kinderarzt, ob es nicht sinnvoll wäre, eine ausführlichere Untersuchung der Verhältnisse von Speise- und Luftröhre z.B. mit einer Spiegelung zu machen oder/und das Ganze einmal in der Klinik für ein paar Tage zu beobachten. Alles Gute!


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