luna11
Guten Tag Herr Dr. Busse, meine Tochter (3 Wochen alt) war im KH zur U2, dort erwähnte die Kinderärztin in einem Nebensatz, dass die Kleine leicht asymmetrisch sei im Gesicht, ihr Mundwinkel sei nicht ganz symmetrisch. Ich habe versäumt, dann direkt näher nachzufragen, die Ärztin hat aber auch nicht mehr dazu gesagt. Nun meinte die Hebamme, die Kleine hätte ihre Ohren auf unterschiedlicher Höhe und ich müsste deshalb dringend einen Termin beim Osteopathen vereinbaren, ihre Schädelplatten seien verzogen. Nun meine Fragen: Denken Sie, dass es ausreicht, zunächst bei der U3 in drei Wochen den Kinderarzt diesbezüglich anzusprechen oder muss ich vorab schon etwas unternehmen? Wäre eine solche Asymmetrie denn gefährlich bzw. schwierig zu behandeln? Ist eine osteopathische Behandlung angebracht bzw. "ungefährlich" (ich bin bei alternat.Behandlungen mitunter etwas skeptisch)? Vielleicht noch wichtig zu wissen, dass die Kleine ansonsten unauffällig ist, zwar viel schläft, aber keine "Lieblingsseite" hat, sich m.E. nach unauffällig bewegt und verhält, sie ist kein Schreibaby o.ä. Sie kam per geplantem Kaiserschnitt 8 Tage vor ET zur Welt. Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort und freundliche Grüße
Liebe L., solche leichten Kopfassymmetrien gleichen sich in der Regel problemlos aus, wenn man darauf achtet, dass ein Baby keine Lieblingseite entwickelt und ständig nur auf einer Seite liegt oder sich dorthin dreht und wendet. Das mit der Osteopathie - mit zweifelhafter Wirksamkeit und unwissenschaftlicher Begründung - ist leider Mode geworden und lässt leider viele Eltern oft unnötig viel Geld ausgeben. Sie dürfen in Ruhe abwarten, was Ihr Kinderarzt bei der U3 dazu sagt und sollten Ihre Skepsis was "alternative Methoden" angeht sehr gerne beibehalten. Alles Gute!
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