Guten Tag Herr Dr. Busse Mein Sohn (8 Monate) hat seit Montag Fieber. Als wir es bemerkt hatten hat es sich so im Rahmen 38,5 - 38,8 bewegt, seit gestern dann zum Glück nur noch bei 37,7 - 38,3 und nun quasi wieder fieberfrei.  Wir waren bei der Kinderärztin, da unser Sohn leider eine angeborene Harnleiterabgangsstenose hat (welche regelmäßig beobachtet wird) und wir daher bei Fieber immer wachsam sind, dass es sich um keinen Harnwegsinfekt handelt. Die Urinprobe gestern war unauffällig, heute morgen dann jedoch leider erhöhte Leukozyten und Erythrozyten. Nitrit und Eiweiß normal. Es könnte sich ja theoretisch auch um einen Virus handeln, unser Sohn hat aber bisher sonst keine Beschwerden wie Husten oder Schnupfen. Es sei wohl nur der Hals etwas gerötet. Nun hat uns die Ärztin aufgrund der Vorgeschichte mit der Harnleiterverengung Antibiotika verschrieben und die Urinprobe ins Labor geschickt (dies dauert jedoch einige Tage). Wir sind nun etwas verunsichert ob eine Antibiotikagabe nun wirklich schon der richtige Weg ist, da wir ja nicht wirklich wissen, ob es sich um einen Harnwegsinfekt handelt und das Fieber daher kommt. Halten sie es für passend nun direkt "vorsorglich" Antibiotika zu geben obwohl die Laborwerte noch nicht vorliegen. Sie meinte wir könnten dann vorzeitig auch wieder aufhören falls die Werte unauffällig wären. Und auf was sollten wir nun achten, falls es wirklich ein Harnwegsinfekt ist? Häufiger wickeln? Mir ist die letzten zwei Nächte auch aufgefallen, dass er nachts vermutlich vom Fieber kalten Schweiß hatte. Könnte dies auch den Harnwegsinfekt ausgelöst haben?