MarnieK
Liebes ExpertInnenteam, Meine Tochter ist 3 Jahre und 7 Monate alt und seit ca einem halben Jahr windelfrei, auch nachts trägt sie keine Windel mehr und das klappt recht gut. Allerdings gilt das nur fürs Pipi. Für den Stuhlgang verlangt sie nach einer Windel - ist gerade keine vorhanden, oder gefällt ihr die Situation nicht (in der Kita zum Beispiel, wo sie zwar auch eine Windel dafür bekommen würde), hält sie ein. Oftmals muss man die Windel dann mehrmals an- und wieder ausziehen, weil es dann doch "falscher Alarm" war. Wir haben das bisher so mitgemacht, da wir die Leistung des Pipimachens ins Klo und des nachts ohne Windel Schlafens schon großartig fanden und dachten, der Rest ergibt sich schon noch. Bisher hat es das allerdings nicht, Vorschläge, mal die Toilette zu versuchen, werden abgelehnt. Wir haben überlegt, ein Belohnungssystem zu versuchen, um einen Anreiz zu schaffen, sind uns aber nicht sicher, ob das nicht auch zu viel Druck aufbaut. Mich würde sehr interessieren, was Sie mir raten. Herzlichen Dank. Mit freundlichen Grüßen Marnie Kruse
Hallo Frau Kruse, das ist tatsächlich etwas gar nicht so seltenes bei Kindern. Beruhigend finde ich zunächst einmal, dass Ihr Kind erst 3 1/2 ist. Ich habe in meiner Praxis einige deutlich ältere Kinder mit derselben Problematik. Aus meiner Sicht gibt es 2 Ansätze: ein Belohnungssystem: Zettel neben die Toilette oder das Töpfchen (eben der Ort wo Stuhlgang gemacht werden soll) und bei jedem postiven Versuch ein Aufkleber, keine Minuspunkte und bei einer gewissen Anzahl Aufkleber eine Belohnung. Es gibt Kinder, die springen darauf an. Es gibt alerdings auch Kinder, denen das komplett egal ist. Alternative: mal für einige Monate das Thema komplett ignorieren. Komplett heißt aber wirklich: alle Personen, die mit dem Kind zu tun haben. Ich habe schon oft erlebt, dass ein Kind dann, wenn es merkt: oh, kein Mensch interessiert es wie und wo ich mein Geschäft mache, dass es dann das Ganze so macht wie es eben die allermeisten machen, sprich in die Toilette. Unterm Strich würde ich mir egal wie Sie sich entscheiden mal Zeit geben bis das Kind 4 wird und dann wäre die U8 ja auch eine gute Gelegenheit um das Ganze nochmals mit dem Kinderarzt/der Kinderärztin zu besprechen. Ich weiß, dass es nicht einfach ist, aber so entspannt und optimistisch wie möglich zu bleiben ist ein sehr vielversprechender Ansatz! Herzliche Grüße und ein schönes Wochenende Ralf Brügel
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