Teddybär2021
Guten Tag, ich weiß nicht, ob es hier das richtige Forum ist, ansonsten Frage einfach unbeachtet lassen. Unsere Tochter ist 3,5 Jahre alt und geht etwa seit sie 3 ist auf die Toilette, allerdings nur zum Pipi machen. Wir haben es anfangs mit einem Töpfchen gemacht und als sie in den KiGa gekommen ist, nach und nach versucht sie an die normale Toilette zu gewöhnen, da der KiGa keine Töpfchen hat. Bis auf ein paar wenige Ausnahmen, klappt es auch gut und sie sagt rechtzeitig Bescheid. Problematisch ist allerdings, dass sie für das große Geschäft eine Windel haben möchte. Sie setzt sich dazu dennoch regulär auf die Toilette, aber eben mit Windel. Wir haben auch schon ein paar Mal ein Loch in die Windel geschnitten, was sie auch wahrnimmt, sodass sie auch sieht, dass die Kaka nicht mehr in der Windel landet. Der KiGa macht inzwischen etwas Druck, da sie so nicht mit zu Ausflügen etc kann, was uns natürlich sehr traurig macht, aber ich weiß nicht was ich machen soll. Setzen wir sie ohne Windel auf die Toilette, damit sie Kaka macht, dann schreit und weint sie und ruft nach einer Windel und hält dann eher noch an, was sie auch schon getan hat. Sie sagt auch immer, dass sie morgen ohne macht, aber wenn es dann soweit ist, möchte sie nicht mehr ohne. Wie können wir sie dabei unterstützen und gleichzeitig das Thema etwas voran bringen, damit sie auch im KiGa an den Ausflügen teilnehmen kann? Vielen Dank und viele Grüße
Hallo Teddybär, ein häufiges Thema. Prinzipiell würde ich entspannt abwarten und sie weiter in die Windel machen lassen. Die Windel ist für viele Kinder eine Komfortzone. Irgendwann verlieren die meisten Kinder die Angst vor der Toilette und wollen gerne gehen. Machen Sie es so bequem wie möglich, vielleicht mit einem Hocker für die Füße, einem Aufsatz, einer Treppe oder Ähnlichem. Und lieber macht sie in die Windel, als es sich zu verdrücken und eine böse Verstopfung zu bekommen. Das mit dem Kindergarten ist allerdings eine blöde Situation, die sie ausgrenzt und Druck macht. Versuchen Sie mal, es mit ihr zu besprechen, schauen sie Bücher an, hören Lieder etc. Lassen Sie sie ruhig eine Weile auf der Toilette sitzen und schauen gemeinsam Bücher an etc., während sie warten. Lassen Sie sie gerne mit Ihnen auf die Toilette gehen, damit sie sieht, dass es nicht schlimm ist. Zudem könnten Sie es mit einem Belohnungssystem versuchen. Z.B. mit einem besonderen Sticker für jedes Mal, wenn es geklappt hat und nach fünf Stickern gibt es ein kleines Geschenk oder Ähnliches. Ich sage mal, es gibt hier verschiedene psychologische Ansätze und jedes Kind reagiert auf unterschiedliche Ansätze anders. Die Hauptsache ist, geduldig sein, gut zureden, nicht drohen oder Druck machen. Aber Sie machen das sicherlich super und das mit dem Loch in der Windel finde ich eine tolle Idee! Gerne können Sie auch Frau Henkes befragen. https://www.rund-ums-baby.de/experten-forum/entwicklung-von-babys-und-kindern Gutes Durchhalten und viele Grüße!
Veve86
Lasst ihr die Windel einfach 😉 ganz unkommentiert und bloß keinen Druck machen. Sie ist ja auch erst 3 und es klingt doch insgesamt sehr gut wie es läuft. Abgesehen vom KiGa, der soll sich da raushalten, es ist ganz eure Sache. Die können eurer Tochter vor Ausflügen ja zunächst noch Windeln anziehen
Teddybär2021
Das wollen sie eben ja nicht, stattdessen darf sie einfach nicht mitbekommen, was mich sehr traurig stimmt. Ansonsten habe ich kein Problem sie ihr zu lassen, aber ihr jedes Mal zu erklären, dass ihre Freunde im KiGa heute einen Ausflug machen und sie muss in eine andere Gruppe, macht einfach alle sehr traurig.
Veve86
Also das ist einfach nur fies 😡 wo ist denn das Problem, mal eben eine Windel vorher anzuziehen? Es gibt doch genug Kinder in dem Alter, die noch nicht trocken sind, die können sie doch nicht alle so ausgrenzen
Mumpel
Hallo! Mein Sohn hat kurz vor dem 5. Geburtstag ohnehin erst die Windel im Kindergarten weg gelassen. Das war in der alten Kita ein riesiges Problem. Wir haben mit 4 1/2 die Kita gewechselt. Er hatte aufgrund negativer Erfahrungen in der alten Kita Angst vor der Toilette und ist dann auch in der neuen Kita zunächst nicht aufs Klo gegangen. Nur da war das halt ok. Ich hab nach ein paar Wochen (nachdem er richtig eingewöhnt war) mit den Erziehern gesprochen, wie wir weiter machen - da es ja zu Hause gut klappte. Da meine Mutter damals auch im Hospiz war und ich auch 2 Tage pro Woche außer Haus war, haben die Erzieher vor sich aus gesagt, wir lassen das erstmal so. Drei Monate später, passend nach den 2 Wochen Weihnachtsferien, in denen er - wie zu Hause ja immer - komplett ohne Windel war, ist er die ersten Tage ohne Windel, aber mit Elternteil in der Kita gewesen und wir sind dann zusammen aufs Klo. Nach drei Tagen war ich zwar noch da, aber die Erzieher haben den Klogang übernommen und ab dann klappte es wunderbar ohne mich. Die Kinder haben manchmal einfach diffuse Ängste, teilweise berechtigt, teilweise aus unserer Sicht unberechtigt, aber für die Kinder sind das ja trotzdem reale Ängste. In der alten Kita wurden z.B. von anderen Kindern Klotüren zugehalten und ein Kind hat sich, wenn es wütend war, auf das Klo verzogen und rumgebrüllt. Wer weiß, was deine Tochter bedrückt. Was uns geholfen hat waren zum einen Bücher, aber eher so allgemeine Bücher, in denen es nicht explizit um Toilettengang geht. Wir hatten z.B. wer geht wo aufs Klo oder eins mit Tieren, die ja unterschiedlich ihr großes Geschäft machen (Kuhfladen, Vogelschiss, Pferdeäpfel usw.). Das fand mein Sohn extrem lustig und trotz des "schwierigen Startes" ist er sehr viel zuverlässiger als meine Tochter, die zwar schon mit 3 überall aufs Klo gegangen ist, aber viel viel mehr Unfälle hat - auch jetzt noch mit 8 Jahren. Gäbe es denn die Möglichkeit, dass du oder der Papa, die Oma das Kind bei den Ausflügen der Kita begleitest? So könnte man erstmal den Druck raus nehmen und dein Kind würde nicht bestraft, zumal das ja auch ein normaler Entwicklungstand (!!!!) bestraft. Sie ist ja kein Grundschulkind o.Ä., bei Kindern unter 5 Jahren muss man mit solchen "Unannehmlichkeiten" rechnen.
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