S.eli
Hallo, meine Tochter ist 17 Monate alt und geht in die Kita. Seid sie vor 2 Wochen krank war und ich wieder sehr viel gestillt habe, isst sie nur noch sehr wenig. Sie ist schon immer eine schlechte Esserin. Seit 3 Tagen stillen wir tagsüber nicht mehr auf Empfehlung vom Kinderarzt. Sie ist leider auch sehr leicht, wiegt nur knapp über 8 kg. Seit dem Abstillen über Tag, was aktuell natürlich noch mit Protest verbunden ist, isst sie aber noch weniger oder verweigert komplette Mahlzeiten. Der Kinderarzt hat am Freitag auch Blut abgenommen um Zöliakie auszuschließen. In der Nacht möchte sie sehr viel gestillt werden. Wahrscheinlich holt sie sich da die Nahrung, die sie über Tags verweigert. Ist das "normal"? Kann ich damit rechnen, dass es nur eine Phase ist und sie bald wieder isst??
Liebe S., wenn Ihr Kinderarzt Ihre Tochter untersucht hat und für gesund befunden hat, dann sollten Sie die "Nahrungsverweigerung" sehr gelassen sehen und so wenig Aufhebens davon machen wie möglich. Essen sollte immer ein freundliches Angebot sein und kein "Muss", und kein gesundes Kind "verhungert" am gedeckten Tisch. Nicht zulassen sollten Sie es, dass sich Ihre Tochter nachts die Kalorien über ständiges Stillen holt. Im Alter von über 1 Jahr sollte Stillen ja nicht mehr wesentlicher Bestandteil der Ernährung sondern Ausdruck der innigen Verbundenheit von Mutter und Kind sein, wenn beide das wünschen. Alles Gute!
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