Meine Tochter (19 Monate) hatte vor 3 Tagen einen Sturz aus ca. 1,8m Höhe. Der Sturz war nur teilweise beobachtet, d.h. es war nicht klar wie sie genau aufkam, jedenfalls hat sie am Kopf (stirnseitig über dem Auge) ein größeres Hämatom. Sie war bei Bewusstsein, hat eine Zeit lang geweint aber konnte sich dann auch beruhigen. Wir haben das ganze auch direkt im Anschluss unfallchirurgisch in einer Klinik abklären lassen. Unsere Tochter wurde augenscheinlich untersucht, d.h. kein bildgebendes Verfahren eingesetzt: paar Schritte gehen, Körper auf Prellungen untersucht, etc. Auch das Hämatom wurde abgetastet. Dabei meinte die Ärztin, dass das ok aussieht und sie sich mehr Sorgen machen würde, wenn es weich sein sollte, weil das auf Austritt von Liquor hindeuten könnte. Soweit ist unsere Tochter unauffällig (kein Erbrechen, keine Flüssigkeit aus Ohren/Nase erkennbar), sie ist gut gelaunt und in Art und Weise unverändert. Wir haben ihr jetzt entsprechend Ruhe gegeben. Das Hämatom hat sich auch schon farblich geändert, größer wurde es auch nicht. Was mich jetzt verunsichert, ist wie sich das Hämatom anfühlt. Meiner Meinung nach fühlt es sich ziemlich weich an für ein Hämatom - fairer Weise sind meine blauen Flecken immer an anderen Körperstellen. Sowohl meine Lebensgefährtin, als auch ich, haben das Hämatom auch nicht nach dem Unfall angegriffen - also keine Referenz. Ich schätze die Schwellung is ca. 5mm hoch und nur teilweise verfärbt. Ist das ein Grund zur Sorge und sollen wir nochmal bei unserer Kinderärztin vorstellig werden bzw. in die Klinik fahren?