Sommer2025
Liebe Ärzte, ich wende mich heute an euch, weil wir aktuell eine sehr unruhige erste Nachthälfte erleben und ich gerne eure Einschätzung dazu hätte. Zu unserer Situation: Meine kleine Tochter wird voll gestillt. Sie nimmt teilweise auch den Schnuller zur Beruhigung an. Das Problem: In der ersten Nachthälfte (bis ca. 2:00 oder 3:00 Uhr) wacht sie momentan ständig nach nur wenigen Minuten wieder auf. Das Ganze läuft dann so ab: Sie wird wach und fängt sofort an, ganz hektisch zu atmen. Sie sucht dann auch total hektisch nach ihrem Nucki. Sie schreit zwar nicht richtig, aber sie meckert sehr unruhig. Dabei macht sie einen ganz bestimmten Ton, den ich von ihr kenne und genau weiß: „Ich bin todmüde, ich will schlafen, aber ich schaffe es gerade nicht alleine.“ Sie braucht dann intensive Begleitung. Mein Gefühl sagt mir: Hätte ich sie in der Trage, würde sie wahrscheinlich einfach weiterschlafen. Aber im Bettchen klappt es in dieser ersten Nachthälfte aktuell gar nicht. Zusatzinfo (Schnupfen): Sie hat aktuell auch etwas Schnupfen. Tagsüber ist das aber kaum ein Thema und beim Einschlafen/Schlafen ist die Nase meistens auch völlig frei. Erst in der zweiten Nachthälfte (ab 3:00 Uhr) und morgens merkt man wieder, dass die Nase etwas zu ist , kurioserweise schläft sie aber genau in dieser zweiten Nachthälfte ab ca. 3:00 Uhr deutlich ruhiger und besser als am Abend. Die u3 war völlig unauffällig und wegen dem Schnupfen waren wir auch schon beim Arzt. also das hektische Atmen hört sich auch garnicht nach was körperlichen an, sondern eher nach Stress dass sie wieder aufgewacht ist. sie ist 6 Wochen alt und nimmt sehr gut zu, stille voll könnte es sowas wie stiller Reflux sein? sie "kotzt" schon mehrfach pro Tag, aber nicht im Strahl. Und bevor sie bricht macht sie auch so Geräusche als würde sie merken dass was hoch kommt und als wäre es unangenehm Vielen Dank schonmal für eure Hilfe!
Liebe S., ich glaube nicht, dass die "Unruhephasen" in der Nacht eine organische Ursache haben. Vielmehr ist es ganz normal, dass in Einschlaf- und Aufwachphasen intensiv geträumt und Dinge verarbeitet werden. Wichtig ist, dass Sie dann gelassen und ruhig bleiben und sich keine Sorgen machen. Und auch keine hektischen Beruhigungsversuche starten sondern Ihre Tochter in ihrem Bett belassen, leise reden oder singen, ruhig die Hand darauf halten und Geduld haben. Alles Gute!
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