Sehr geehrter Herr Dr. Busse Als Mutter treibt mich nach wie vor das Thema Asbest in Sandprodukten um... Nun wurde ja auch in Spielfiguren asbesthaltiger Sand und im Dekosand ebenfalls Asbest gefunden. Gerade bei Dekosand wird ja trocken gearbeitet und umgefüllt... In der Schule füllen die Kinder anscheinend Kissen und Bälle mit trockenem, gemäss meinem Sohn herkömmlichem Sand in Innenräumen. Auch gibt es im Kindergarten Tische mit kinetischem Sand. Ich bin extrem besorgt und verstehe nicht, weshalb solche Produkte in Innenräumen und in Schulen nicht verboten werden? Auch bei Speckstein stehen mir die Haare zu Berge, wenn ohne Maske gearbeitet wird... soll ich jetzt meinen Kindern eine Maske einpacken und sie einweisen, diese zu tragen, falls sie solche Arbeiten vornehmen? Ein Labormitarbeiter eines Asbestlabors hat mir das empfohlen... aber die Schulen ihrerseits sollten doch Verantwortung übernehmen und reagieren? Wieso wartet man ab, statt zu handeln? Ich weiss, Sie sehen solche einmaligen Kontakte als nicht schlimm an, aber wenn die Kinder dann täglich in den Spielecken an Sandtischen spielen, ist es denn nichts anders zu beurteilen? Die Produkte kann man ja auch weiterhin im Internet kaufen, auch solche die von Stiftung Warentest als asbesthaltig eingestuft wurden... Ich bin einfach sprachlos, dass das in Deutschland und der Schweiz möglich ist... herzlichen Dank für Ihre Einschätzung, freundliche Grüsse  Luna