Frage im Expertenforum Kinderarzt an Dr. med. Andreas Busse:

Sorgen über Sorgen

Frage: Sorgen über Sorgen

Winterherz23

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Hallo, es hat im Dezember angefangen. Kurz vor Weihnachten hat mein Kind Ekzeme an den Beinen bekommen. Die wurden mal besser, dann wieder schlimmer. Betroffen waren eigentlich immer Arme und Beine. Vor ca. 2 Monaten sollte ich dann für 2 Wochen Cortisonsalbe auftragen. Seitdem hat man es einigermaßen im Griff. Sie hat nur noch ab und zu 1–2 kleine Ekzeme, aber mein Kind juckt sich trotzdem noch oft an Armen und Beinen, aber auch manchmal Bauch. Vermutet wird durchs Wetter, Dermatitis oder Neurodermitis. Momentan hat mein Kind auch ein Fleck an der Lippe, was mal trocken ist und dann wieder nass, das Creme ich mit Zinksalbe ein, das hat es ca. Seit 1 Monat. Irgendwann habe ich mich dann total auf die Schatten unter den Augen fokussiert und dachte ständig, mein Kind hätte schlimme Augenringe. Natürlich habe ich gegoogelt und bin direkt auf die schlimmsten Sachen gestoßen. Ich muss dazu sagen, ich habe die Schatten / Augenringe schon beim Arzt angesprochen, dieser sagt mir, es sei Normal.  Dann dachte ich plötzlich, vielleicht ist mein Kind auch blass – wobei mein Kind einfach ein sehr heller Hauttyp ist. Mal Heller und wenn mein Kind am Toben ist, hat es eine tolle Hautfarbe. Im Umkreis sagt man mir, sie sei nicht blass.  Mein Kind ist ein totaler Wildfang, ständig am Toben und Rennen. Dadurch hat mein Kund oft blaue Flecken, meistens an Knien und Beinen, aber manchmal auch am Rücken, besser gesagt so gut wie fast immer, mal eins, mal zwei und natürlich mache ich mir darüber direkt wieder Gedanken. 🤔 Ich habe Zwei Kinder und sie Toben jeden Tag, es gibt kaum einen Tag, wo die beiden sich mal nicht verletzten.😄 Dann habe ich mit meinem Kind gekuschelt und über den Hals gestreichelt. Dabei sind mir kleine tastbare Lymphknoten aufgefallen, vielleicht der Größte 5 mm groß. Natürlich habe ich dann wieder gegoogelt. Da stand dann: „Solange sie nicht beim Schlüsselbein sind …“ Also habe ich dort auch geschaut. In der Kuhle beim Schlüsselbein, eher am Rand Richtung Hals, habe ich etwas ertastet. Aber ich würde es gar nicht klar als Lymphknoten beschreiben – es fühlt sich eher länglich und flutschig an, wenn sie den Arm bewegt, bewegt es sich auch und fühlt sich wieder komplett anders an. Vielleicht wie eine Sehne oder ähnliches. Aber mein Kopf sagt natürlich sofort: „Es könnte trotzdem ein Lymphknoten sein.“ Die Lymphknoten am Seitlichen Hals hat sie eigentlich schon immer, mal mehr, mal weniger.  Momentan sind es je Seite 1 größerer und dann kleine vereinzelte, wenn die Mini Perlen überhaupt Lymphknoten sind.  Wenn man mit beiden Händen über den Hals streicht, spürt man darüber alles etwas wellig (ok, das klingt jetzt etwas übertrieben, aber ähnlich wie Adern mit Mini Knubbel) Die Ärztin hatte damals nur mal kurz über einen Lymphknoten  drüber gefasst und meinte, dass es bei Kindern normal sei.  Ist es normal, dass das Bindegewebe am Hals auch etwas wellig / perlig sein kann?  Mein Kind hat auch minimale Besenreißer am Rücken und an der Wange.  Momentan sehe ich in allem Alarm und schreibe Ihnen, um mal von Ihnen eine ungefähre Einschätzung zuhören. Ferndiagnosen funktionieren natürlich nicht, aber vielleicht eine leichte Einschätzung, sie sehen ja mehr kinder, als ich.  Ich werde nämlich langsam bekloppt, mein Kind war auch ein Stillkind und hat nie durchgeschlafen. Plötzlich tut mein Kind das, tief und fest. Selbst da denke ich, es könnte ja ein Zusammenhang geben.  Die Ärztin würde es vermutlich, als normal bezeichnen.  Geht bei ihnen der Alarm an? Sollte ich auf bestimmte Untersuchungen pochen? Mein Kind ist fast 4. Danke im voraus  


Dr. med. Andreas Busse

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Liebe W., mein "Alarm" geht nur in sofern an, als mir Ihre sachlich offensichtlich unbegründeten Ängste Sorgen machen. Diese belasten nicht nur Sie sondern auch Ihre ganze Familie, und das ist doch sehr schade. Ich kann nachvollziehen, dass es Ihnen in Ihrer Sitaution schwer fällt, zu glauben, was Ihr Kinderarzt und ihr Umfeld versichern, dass Ihre Tochter nämlich nicht schwer krank ist. Deshalb kann ich Ihnen nur dringend raten, sich fachliche Hilfe zu suchen und sich an Ihren Hausarzt oder Ihre Frauenärztin zu wenden, die Ihnen diese vermitteln können. Alles Gute!


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