sabse1904
Guten Tag ich habe eine Tochter 19 Monate wir haben von April bis Anfang Juni eine Eingewöhnung in der Krippe durchlaufen was schlussendlich dann abgebrochen wurde. meine Tochter ist seither extrem verändert sie hat bis heute noch nie Kontakte zu andern Menschen mögen außer Mama Papa selbst Familien Mitglieder hatten nie Erfolg. Nach dem wir mit der Eingewöhnung der Krippe die trennungsphasen begonnen haben hat sie extreme Ängste entwickelt. So das wir abgebrochen haben. Mein Mann hat seitdem keinen Bezug mehr zu unserem Kind da sie komplett an mir hängt. Wenn er den Raum betritt und ich mal alleine was erledigen muss fängt sie direkt mit dem weinen an und steigert sich so sehr rein das sie panisch wird und teils keine Luft mehr holt. In der Nacht ist sie extrem unruhig und wandert um her bis sie panisch wach wird aus dem Bett klettert und Richtung Türe rennt wenn mein Mann sie anspricht und sie beruhigen will wird alles schlimmer ich dagegen muss nur kurz etwas sagen und sie beruhigt sich sofort und kommt wieder ins Bett. wir sind aktuell ratlos wie wir ihre Ängste in den Griff bekommen sollen vor der Eingewöhnung hatte mein Mann genauso viel Bindung wie ich nun darf nur noch ich sie wickeln versorgen trösten mit ihr spielen was können wir tun damit es wieder besser wird wir wissen das es Phasen gibt aber aktuell geht es hauptsächlich um panische Angst ihrer seits das Mama weg sein könnte und nicht mehr kommt
Liebe S., es tut mir leid, wenn der Übergang in die KITA so schlecht verlaufen ist mit den beschriebenene Folgen. Aus der Ferne kann ich aber leider nicht beurteilen, was genau "schief gelaufen" ist und wie man Ihnen und Ihrer Tochter helfen könnte. Bitte holen Sie sich Unterstützung vor Ort über Ihren Kinderarzt, der weiß, welche Maßnahmen wie "Frühförderung", Familienberatung, Kinderpsychologe,...... vor Ort möglich und sinnvoll sind. Zunächst ist es vor allem wichtig, dass Sie und Ihr Mann so gelassen und ruhig bleiben wie möglich und den Alltag wie bisher fortsetzen. Alles Gute!