User-1721826469
Sehr geehrter Herr Dr. Hellmeyer, ich bin nun in der 35. SSW meiner zweiten Schwangerschaft und der Kleine liegt seit der 24. SSW in BEL. Er dreht sich von einer Seite zur anderen aber nicht andersrum. Die erste Schwangerschaft endete mit einer Sectio aufgrund Hellp Syndroms/Präeklampsie und Plazentainsuffizienz. Eigentlich wollte ich sehr gerne diesmal spontan entbinden. In der Klinik wird mir komplett die Wahl gelassen, Kaiserschnitt oder äußere Wendung oder ggf. normal entbinden, wenn sich das Kind dreht. Wie risikoreich ist denn so eine Wendung? Was kann im schlimmsten Fall passieren? Ich bin lieber vorbereitet auf "worst case", da ich das ja letztes mal im Prinzip zumindest fast hatte und da so gar nicht vorbereitet war. Ist so eine Wendung empfehlenswert? Man liest sehr viel negatives, in der Klinik waren sie sehr positiv und das richtige Gespräch habe ich erst nächste Woche. Und noch eine Frage: bei der letzten Sectio konnte ich noch eine Spinalanästhesie bekommen. Allerdings habe ich wohl sehr viel abbekommen, denn meine Beine habe ich erst wieder am nächsten Tag gespürt. Und bewegen konnte ich sie noch später. Ich war sehr lange bewegungsunfähig. Ist das normal? Und kann man das verhindern? Das letzte mal war es quasi egal, da ich das Bett sowieso erst drei Tage später verlassen durfte. Aber dieses Mal ist hoffentlich alles unkompliziert und da fände ich das schon ungünstig und auch beängstigend.
Hallo Ellianna, ehrlich gesagt bin ich kein Freund einer äußeren Wendung nach Sectio. Geht aber prinzipiell und auf Wunsch würde ich das auch machen. Ich würde bevorzugen, wenn sich das Kind von selbst dreht wie in 95%. Aber das wollen Sie natürlich auch. Bei einem geplanten erneuten Kaiserschnitt sollten Sie unbedingt im Vorfeld mit der Anästhesie sprechen, da das Erlebte nicht normal war. Dann wird man dies sicherlich besser verhindern können. LG
User-1721826469
Vielen Dank für Ihre Antwort. Ich werde das Thema in jedem Fall mit der Anästhesie besprechen. Darf ich fragen, weshalb sie kein Freund der Wendung sind bei Z.n. Sectio? Aufgrund des Ruptur Risikos? Oder weil es oft erfolglos ist? Grundsätzlich finde ich die Vorstellung einer Wendung nicht so toll. Aber die einer Sectio auch nicht...
Hallo erneut. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man nach vorausgegangener Sectio durchaus gut normal entbinden kann, wenn alle Faktoren ok sind. Hier wende ich doch durchaus eine Kraft an, die theoretisch Auswirkungen auf die alte Narbe der Gebärmutter haben kann. Ich denke, dass hier bei vielleicht ein Grund vorliegt, warum das Kind sich nicht dreht und das wäre ein zusätzlicher Risikofaktor zu der Voroperation. LG
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Guten Tag Herr Dr. Hellmeyer, Ich hatte bereits 2 geplante Kaiserschnitte (Februar 2020 bei 37+4 nach geplatzter Fruchtblase wegen BEL und SGA und Oktober 2021 bei 40+3, da sich einfach nichts tat und das Kind schon bei über 4 Kilo lag.) Alle KS und die Wundheilung waren problemlos, lediglich beim letzten sagte die Chirurgin, die Narbe wäre sch ...
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