Frage im Expertenforum Geburt per Kaiserschnitt an Prof. Dr. med. Lars Hellmeyer:

Heparin und Kaiserschnitt - Gegenmittel Heparin falls Sturzgeburt?

Frage: Heparin und Kaiserschnitt - Gegenmittel Heparin falls Sturzgeburt?

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Hallo sehr geehrter Herr Dr. Hellmeyer, nun habe bislang "nur" einen sehr sehr großen Kinderwunsch und möchte mich gerne vorab etwas absichern, um nicht später in der "Zwickmühle" zu sitzen. Ich habe ein Faktor V Leiden und eine Lipoprotein A Erhöhung het.und würde vermutlich in einer Schwangerschaft nicht um Heparin herum kommen. Zusätzlich hatte vor ein paar Jahren eine Analfistel (Spaltung und OP), - inzwischen verheilt so dass bei mir ein Kaiserschnitt angezeigt wäre. Auch meine Gyn. würde mir zur Sectio raten. Meine Fragen: Heparin sollte ja vor einer OP wie ich recherchiert habe 12 bis 24 Std. zuvor nicht mehr gegeben werden (Spinalanästhesie, PDA und Vollnarkose??)- Was wäre denn im Falle einer Sturz- oder Frühgeburt? Gäbe es ein Gegenmittel zum Heparin, um dennoch operieren zu können? Wie heißt denn dieses? Oder ist das Risiko einfach zu hoch (Trombosegefahr auf der einen, großer Blutverlust auf der anderen Seite und Gefahr von Problemen nach Dammschnitt/riß hinsichtl. der Vorgeschichte). Über Rat und Antwort bin ich dankbar!


Prof. Dr. med. Lars Hellmeyer

Prof. Dr. med. Lars Hellmeyer

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Hallo, selbst mit einer Vollheparinisierung (hohe Dosis Heparin) ist ein Kaiserschnitt möglich. Es geht nur um die Frage der Spinalanästhesie (Teilnarkose). Dafür muss die letzte Heparingabe in der Tat 12 Stunden her sein, Eine Spinalanästhesie ist einfach die beste Narkoseform für Mutter und Kind und Sie haben mit Partner eine Art Geburtserlebnis, da Sie ja wach sind. Sollte es zu einer Sturzgeburt kommen, brauchen Sie gar nichts, da es dann ja selbst für eine Narkose zu spät ist und Sie normal entbinden würden. LG


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