Mitglied inaktiv
Sehr geehrter Herr Dr. Heininger! Ich bin aus Österreich und habe gehört, dass in der Schweiz bei dem gleichen Impfstoff die Auffrischung alle 10 Jahre ist und in Österreich alle 3 Jahre. Wie kommt es, dass es so krasse Unterschiede zwischen 2 verschiedenen Ländern gibt? Und noch eine Frage habe ich: Warum kann man nach der FSME Impfung nur die Titer bestimmen und nicht den Virus selbst? Ich danke im Vorraus für die Antwort! Kathi Stadler
Sehr geehrte Frau Stadler, es stimmt nicht, dass in der Schweiz die Auffrischimpfungen gegen FSME im 10-Jahresabstand empfohlen werden. Vielmehr sind in allen Ländern (D, Oesterreich, CH...) die Empfehlungen gleich: für Kinder alle 5 Jahre, für Erwachsene alle 3 Jahre auffrischen. Diese Intervalle findet man auch in den Beipackzetteln der Impfstoffe. Das (abgetötete) FSME-Virus, das sich im Impfstoff befindet, ist deshalb nach der Impfung nicht nachweisbar, weil es sich nicht vermehren kann und durch die Immunantwort des Impflings rasch beseitigt wird. Was bleibt sind die durch die Impfung hervorgerufenen Schutzstoffe (=Antikörper), die man - aus wissenschaftlichem Interesse - im Blut dann nachweisen kann.
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