holunderblüte
Sehr geehrter Herr Prof Abeck! Ich bin bezüglich der Haut meines Sohnes sehr ratlos. Mit 5 Wochen bekam er erstmals an der Stirn eine scharf abgegrenzt gerötete kleine ovale Stelle, rau, nicht schuppend. Diese wurde immer größer (derzeit ca 3x1 cm) , jedoch mal mehr und mal weniger rot. Hinzu kamen im Laufe der Wochen 3 kleine kreisrunde Stellen am behaarten Hinterkopf, etwas schuppig. Auch an den Kniebeugen kleine raue Stellen. Die Arme und das restliche Gesicht sind völlig bland. Habe meinen Sohn bis zum Beginn des 6. Lebensmonat voll gestillt. Nun seit Beginn der Beikost ( vor 2 Wochen) hat sich das Hautbild zunehmend verschlechtert, auch am oberen Rücken kamen rote Stellen dazu und er begann sich hin und wieder zu kratzen ( jedoch nur selten, alle paar Tage 2-3 kleine neue Kratzläsionen). Ein Besuch bei der Dermatologin ergab, dass es sich wohl noch nicht um eine Neurodermitis handle- eher um ein seborr. Dermatitis und sie empfahl 2x tgl eine Pflegelotion und Advantan/ Ultrabas b Bed. Nun wurde es seit regelmäßiger Pflege mit der neuen Creme/Lotion immer schlechter, auch der Bauch und der gesamte Rücken sind nun betroffen ( leicht gerötet u rau). Das Kortisonpräparat habe ich noch nicht ausprobiert, da er sich nur so selten kratzt und auch nur dann, wenn er müde wird. Habe den Eindruck nur mit Bepanthen Sensiderm wird es etwas besser. Darf ich Bepanthen Sensiderm längerfristig und großflächig beim Säugling anwenden? Haben sie ev noch einen anderen Tip, eine gute Lotion oder soll ich Beikost wieder komplett pausieren? Er isst sehr gerne u brav. Vielen Dank, beste Grüße
ein Allergietest (Eiweiss, Eigelb, Milch, Weizenmehl, Soja, Erdnuss) ist indiziert. Falls alles negativ spielen Nahrungsmittel keine Rolle. Zur Therapie: Bepnathen sensiderm dürfen Sie solange und so häufig anwenden wie Sie meinen, dass die Haut dies benötigt. Jedoch: mit dem Kortison werden Sie eine Abheilung der Ekzem erreichen, was mir der Pflege allein häufig nicht gelingt!
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