VivaLaVida88
Lieber Prof. Dr. Abeck, zunächst herzlichen Dank für die Möglichkeit Ihnen hier Fragen stellen zu können. Unser kleiner Sohn, mittlerweile 4 Monate alt, hat Hautprobleme im Gesicht, seit er 1 Monat alt ist. Zunächst hieß es Neugeborenenakne, diese ist nun aber leider immer noch nicht verschwunden sondern verschlimmert sich immer wieder, sodass die Kinderärztin nun von atopischem Ekzem spricht... Diese Diagnose hat sie zwischen Tür und Angel - hauptsächlich durch einen Blick auf einen weißen Kratzer mit den Worten "weißer Dermographismus" - gestellt, da sie kurz hinzugerufen wurde, weil die untersuchende Ärztin sich selber nicht ganz sicher war.... Wir wurden dann ohne viel Weiteres mit einer Kortisoncreme weggeschickt, natürlich mit 1000 Gedanken und Sorgen im Hinterkopf.... Unsere Hebamme meint eher, es sei keine Neurodermitis sondern einfach nur ein Ausschlag durchs Zahnen (durch innere Prozesse, so ihre Worte). Leider nimmt unser Baby so gut wie nie einen Schnulli an, sondern beruhigt sich eher selbst indem er sich am Kopf und an den Ohren reibt. Dies meist mit Kratzfäustlungen oder auch an unserem Arm oder der Fläche auf der er liegt. Der Weg geht dann dabei auch übers Gesicht. Meiner Beobachtung nach entsteht der Ausschlag hauptsächlich durch diese Reibung (vielleicht in Verbindung mit Schweiß oder sonstigem Hautfett). Ich habe nicht den Eindruck, dass es ihn sehr juckt, sondern denke wirklich eher er reibt sich durch den Druck des Zahnens. Der Ausschlag sieht pickelig aus und ist deutlich begrenzt auf die "geriebenen" Zonen an Wangen und Stirn. Manchmal sind es nässende Pickelchen, manchmal fließen sie zu einem entzündeten roten Fleck zusammen. Fettige Cremes werden nur schlecht vertragen, sonst sieht es noch pickeliger aus. An der Stirn sieht es eher aus wie "Unterlagerungen" die sich auch durch Fett verschlimmern zu scheinen. Am besten hilft ständiges cremen mit Muttermilch. Es entstehen manchmal Ränder genau da entlang wo ich ihm das Gesicht (mehrmals täglich mit Wasser oder Muttermilch) "putze", als ob ich damit etwas auf der Haut wegschwemmen würde, was ihm die Entzündungen auslöst. Noch zum Verlauf: Er hatte anfangs immer wieder eine gelbe, abstehende Kruste an der Falte des Nasenflügels. Außerdem hat er immer wieder auch gelbliche kleine Krusten in den Augenbrauen. Diese hatte er auch oft hinter den Ohren. Die habe ich mit Muttermilch gut wegbekommen, sodass sie bis jetzt wegblieben. Er hatte außerdem anfangs auch relativ starken Kopfgneis (wirklich Gneis laut Hebamme, kein Milchschorf). Dieser hat sich aber nach ein paar Wochen erheblich gebessert als ich ihn öfter mit Muttermilch eingerieben habe und die Schuppen dann vorsichtig entfernt habe. Hört sich das alles für Sie nach Neurodermitis an? Oder könnte es doch eine hartnäckige Form von "Miliaria" oder seborrhoischem Ekzem sein? Es wäre super toll wenn Sie mir eine natürliche Pflege (ohne Paraffin, Vaselin, etc.) für den Kleinen empfehlen könnten, da Muttermilch auf Dauer sehr anstrengend ist, es läuft natürlich überall runter... Bitte entschuldigen Sie den langen Text. Herzlichen Dank vorab. Beste Grüße VivaLaVida88
VivaLaVida88
Hier ein Bild dazu...
VivaLaVida88
Und noch der Versuch einer Nahaufnahme
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