Lieber Prof. Dr. med. Dietrich Abeck,  meine Tochter aktuell 2.5 Jahre alt kämpft seit einem Jahr gegen einen hartnäckigen Kopfpilz. Leider fielen ihr auch sehr viele Haare aus, sodass sie an einigen Stellen kahle Stellen hatte.  Letztes Jahr begannen wir die Therapie- zunächst sollten wir nur die Creme auftragen Batrafen und mit einem Pilzshampoo ihre Haare waschen. Nachdem all dies keine Besserung zeigte haben wir mit Fluconazol begonnen. 4 Wochen jeden Tag, 3 Wochen alle 2 Tage und danach nochmal alle 3 Tage. Danach wurde erneut eine Kultur entnommen und es zeigte sich, dass die weiterhin positiv war.  Danach sollten wir die Therapie fortsetzen- 6 Wochen jeden Tag. Danach wurde erneut eine Probe entnommen- wieder positiv. Es zeigte sich zwar eine Besserung, aber leider war der Pilz nicht verschwunden.  Danach haben wir nach einem weiteren positiven Test erneut mit der Therapie begonnen. Dieses Mal sollten wir die doppelte Dosis einnehmen und dies für knapp 10 Wochen. Bis dahin zeigte sich Besserung - und wir waren endlich glücklich, dass die Therapie beendet ist und meine Tochter pilzfrei.  Doch seit einer Woche habe ich festgestellt, dass die eine Stelle, die bereits befallen war, sich erneut verschlechterte und nach einer weiteren Probenentnahme stellte sich heraus, dass der Pilz weiterwächst. Jetzt sollen wir die Tabletten Terbinafin verwenden.  Ich als Mutter verzweifle leider seit Wochen und es tut mir im Herzen weh, meiner so jungen kleinen Tochter ein Off- Label Medikament in so einem langen Zeitraum geben zu müssen. Ich habe Angst, dass ich ihr durch das Medikament Schaden zugefügt habe und habe auch Angst vor der erneuten Therapie. Sie ist erst 2.5 Jahre alt! Gibt es andere Möglichkeiten? Kann man diese starken Medikamente mit den möglichen Nebenwirkungen vermeiden? Ich bitte um Hilfe und Rat, da ich wirklich nicht mehr weiter weiß. Auch die Ärztin ist sehr verwundert.