Frage im Expertenforum Hautfragen an Prof. Dr. med. Dietrich Abeck:

Ungewöhnlicher Hautausschlag

Frage: Ungewöhnlicher Hautausschlag

NinaHau

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Guten Tag, unser Sohn leidet seit Geburt unter Hautproblemen. Angefangen mit Neugeborenen Akne, danach vereinzelt trockene Stellen und starker Juckreiz am Kopf. Mit 4,5 Monaten hatte er eine Lymphadenitis ausgelöst durch Staphylococcus aureus. Er wurde zweimal deshalb operiert (einmal um einen entzündeten Lymphknoten zu entfernen und danach hat sich leider ein Abszess gebildet, der dann auch operativ entleert wurde) Während dieser Zeit hat er drei Wochen immer wieder Antibiotikum bekommen (Cefaclor, Amoxicillin, Cefazolin). Er hat während der Amoxicillin Einnahme einen typischen Ausschlag bekommen. Er hat außerdem allergisch auf die Pflaster auf der OP Wunde reagiert. Er ist inzwischen 6 Monate alt und blüht seit der Antibiotika Einnahme oft mehrmals täglich im Gesicht allergisch auf, meinst verschwindet der Ausschlag stundenweise. An der frischen Luft wird die Haut besser. Ich pflege seine Haut mehrmals täglich mit Dermifant Repair Creme. Ich stille ihn noch voll. Unser Kinderarzt hat vermutet, dass eine Nahrungsmittel Allergie besteht, der Bluttest ergab eine Sensibilisierung auf Kuhmilcheiweiß, Hühnereiweiß und Erdnuss. Seitdem lasse ich das bei meiner Ernährung weg. Es ist seitdem minimal besser geworden. Könnte es auch sein, dass ich seine Haut falsch pflege? Haben Sie eine Idee was ich noch tun könnte? Wir waren schon bei mehreren Ärzten und kein Rat konnte uns bisher richtig helfen. Vielen Dank vorab und freundliche Grüße


Prof. Dr. med. Dietrich Abeck

Prof. Dr. med. Dietrich Abeck

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wenn der Ausschlag sich nach Stunden spontan zurückbildet und nicht schuppt, beschreiben Sie eine Infekt-getriggerte Urtikaria. In diesem Fall ist die kontinuierliche Gabe von Cetirizin (off-label; halbe Dosis) die Therapie der Wahl. Evtl. kann natürlich eine allergische Reaktion auch durch Nahrungsmittel ausgelöst werden, die Ihr Sohn über das Stillen zu sich nimmt, so dass unter allergologischen Gesichtspunkten (und auch für Ihr Woholbefinden) ein völliges Abstillen sinnvoll wäre.


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