apachy
Liebe Frau Westerhausen, lieber Herr Dr. Kniesburges, Ich hätte eine Frage wegen Einleitung; Ich bin 41 und lebe in London. Dabei muss ich sagen dass ich und baby soweit gesund sind und ich zu den eher fitteren und jung gebliebenen älteren-werdenden-Mütter gehöre. Nur habe ich eher niedrigen Blutdruck. Was ja eigentlich nicht schlecht ist. In dem Krankenhaus in dem ich gebären werde ist es üblich bei Frauen über 40 die Geburt einzuleiten. Ich habe gelesen dass bei Einleitung die Wehenschmerzen viel Größer sind, und deshalb viel stärkere Schmerzmittel benutzt werden müssen. Ich hätte mir aber so eine natürliche Geburt gewünscht! Vor allem wollt ich kein Epidural und Zangen oder Saugglocke. Natürlich bin ich mir bewusst dass eine Geburt nie nach plan verläuft, und alles mögliche passieren kann. Nun meine Frage: 1. Ist das Risiko einer Stillgeburt wirklich so drastisch höher wenn man über 40 ist? Hat das Einleiten nicht auch seine Risiken? 2. Wird in Deutschland da auch eingeleitet ohne individuell zu entscheiden? 3. Sind die Wehenschmerzen wirklich viel größer bei Einleitung? 4. Wird dann ein Epidural/PDA notwendig sein? Was sind die Risiken bei PDA? 5. Werden bei einer PDA wirklich öfter Instrumente zur Geburtshilfe benutzt? Vielen Dank im Voraus, Stefanie
Hallo, 1. Die Funktion der Plazenta lässt natürlich mit fortschreitendem Schwangerschaftsalter nach.Wird die Schwangerschaft engmaschig überwacht und sind Doppler,CTG,US etc unauffällig kann abgewartet werden.Die Einleitung hat Risiken,deshalb wird sie streng indiziert. 2. Hier kann ich nur für unsere Klinik sprechen.Wir entscheiden individuell - liegt zB keine mütterliche Erkrankung vor,ist das Kind zeitgerecht entwickelt und sind die oben genannten Parameter in Ordnung,setzen wir unsere "deadline" bei ET+12. 3. Das kann nicht pauschal gesagt werden - die Wehen sind nur stärker bzw werden von den Frauen schmerzhafter empfunden ,wenn es bei der Geburtseinleitung zu einer Überstimulation an Wehen kommt. 4. Eine PDA kann bei sehr schmerzempfindlichen Frauen gesetzt werden,bei einer Überstimulation,bei einer sehr zögerlichen Geburt,bei einer erschöpften Mutter,auf Wunsch der Frau..... Über die Risiken klärt der Arzt/Ärztin auf ,die die PDA setzt eine Nebenwirkung können zB Kopfschmerzen sein. 5. Wenn eine PDA "zu gut sitzt" ,so dass die Mutter in ihrer Beweglichkeit stark eingeschränkt ist und sie die Wehen gar nicht spürt,kann es natürlich eher zum Einsatz von Saugglocke oder Zange bei der Geburt kommen. Viele Grüße Silke Westerhausen
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