Frage im Expertenforum Frauenarzt / Frauenärztin an Dr. med. Christiane Mallmann:

Yamswurzelsalbe

Frage: Yamswurzelsalbe

Luna1988

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Guten Tag Frau Dr. Mallmann Ich habe eine Frage zu prämenstruellen Beschwerden und dem Einsatz von Yamswurzelsalbe in der zweiten Zyklushälfte. Ich nehme bereits Mönchspfeffer und die Naturheilpraktikerin hat mir neu zusätzlich empfohlem, ab dem Eisprung 1 Hub Yamswurzelsalbe in der Ellbeuge anzuwenden. Ich leide unter Migräne mit Aura, die ich aber gut im Griff habe, nur dass die Neurologin von hormonellen Verhütungsmitteln wie der Pille abgereraten hat, wegen der erhöhten Gefahr für Schlaganfälle in der Kombination mit künstlichen Hormonen... Ist dies aber in Ordnung mit der Yamswurzelsalbe? In der Schwangerschaft musste ich jeweils Utrogestan nehmen, womit die Neurologin keine Probleme sah...  Freundliche Grüsse Luna


Dr. med. Christiane Mallmann

Dr. med. Christiane Mallmann

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Guten Tag, bei einer bestehenden Migräne mit Aura sind Kombinationspillen kontraindiziert. Hier ist vor allem der Östrogenanteil in der Kombinationspille problematisch, wodurch es zu einem erhöhten Risiko für venöse und arterielle Gefäßverschlüsse kommt. Dazu passt, dass Ihre Neurologin bei der Anwendung von Utrogestan kein Problem sah. Die von der Heilpraktikerin empfohlene Yamswurzelcreme enthält vermutlich keine klassischen synthetischen Hormone, sondern lediglich Diosgenin, woraus z.B. Progesteron hergestellt werden kann. Die Datenlage ist dünn, harte Kontraindikationen wären mir hier, vor allem bei einer Anwendung als Creme, aber nicht bekannt.  Um ganz sicher zu sein, könnten Sie auch Ihre Neurologin nach dem spezifischen Creme-Präparat fragen. Alles Gute!


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