Frage im Expertenforum Frauenarzt / Frauenärztin an Dr. med. Christiane Mallmann:

MPA Gyn 5 mg

Frage: MPA Gyn 5 mg

Lilli2014

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Hallo Frau Dr. Mallmann, ich möchte gerne meine Periode um 2-3 Tage verschieben,da ich mir die Spirale aus zeitlichen Gründen nur an einem bestimmten Tag einsetzen lassen kann. Ich bekomme vor der Periode immer Schmierblutungen. Reicht es da mit MPA Gyn 5 zu beginnen um den Start der eigentlichen Periode zu unterbinden oder soll ich wirklich 4 Tag vor errechneten Einsetzen der Periode beginnen? Wie lange dauert es Ihrer Erfahrung nach bei den meisten Frauen nach Absetzen des MPA Gyn bis die Periode einsetzt? Auch das muss ja dann gut getimetsein, da die Periode nicht zu stark sein darf.Ich freue mich auf Ihre Antwort. LG Christine 


Dr. med. Christiane Mallmann

Dr. med. Christiane Mallmann

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Guten Tag, wenn Sie prämenstruelle Schmierblutungen haben, halte ich es für sinnvoll, das MPA bereits 2-3 Tage vor dem üblichen Beginn der Schmierblutungen einzunehmen. In der Regel kommt es ca. 3 Tage nach dem Absetzen zur Abbruchblutung. Auch wenn die Verschiebung so planmäßig funktionieren sollte, ist es natürlich leider nicht sicher, dass die Periode exakt an dem von Ihnen gewünschten Tag in der gewünschten Intensität kommt. Bitte beachten Sie ausserdem, dass es keine offizielle Zulassung des Präparates zur Verschiebung der Periode gibt und individuelle Kontraindikationen beachtet werden müssen. Darüber haben Sie sicherlich mit Ihrer Frauenärztin gesprochen. Es wäre zudem sinnvoll, mit Ihrer Frauenärztin Ihr individuelles Einnahmeschema zu besprechen, damit die Spiraleneinlage auch wie geplant stattfinden kann. Alles Gute!


Lilli2014

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Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Dass es keine Garantie gibt, ist mir klar, aber einen Versuch ist es Wert. Mein Gynäkologe hat sich bei der Rezeptierung schon gesträubt,weil er denkt, das funktioniert sowieso nicht. Obwohl ich das Medikament selbst bezahle.Jetzt muss ich mir mein Einnahmeschema leider selbst 'erarbeiten'. Lehnen Sie das auch eher ab oder ist das eigentlich ein gängiges Vorgehen,wenn eine Patientin mit Wunsch nach Verschiebung der Periode in die Praxis kommt?


Dr. med. Christiane Mallmann

Dr. med. Christiane Mallmann

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Es ist tatsächlich eher selten, aber nicht unüblich. Eine medikamentöse Zyklusverschiebung kann, wenn gewünscht, versucht werden. Die Entscheidung, ob die Einnahme eines Hormonpräparates für diesen Zweck getätigt werden soll, liegt nach entsprechender Aufklärung und solange keine Kontraindikationen bestehen, bei der Patientin. 


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