KikiSza
sehr geehrter Frau Doktor Mallmann, ich bin 49 Jahre alt und hatte meine Periode bisher recht regelmäßig. Beim letzten Mal war sie nur recht schwach und kurz. Jetzt hatte ich fünfeinhalb Wochen gar keine Periode, dann drei Tage schwach und dann plötzlich setzte eine starke Blutung ein, die eine Woche anhielt bis ich zur Frauenärztin ging und sie mir mpa Gyn verschrieben hat. Ohne Untersuchung meinte sie, dass sich wohl eine Zyste gebildet hätte. Direkt nach der Einnahme merkte ich schon eine Besserung und ich habe nur noch leichte Blutung. Das ist jetzt fünf Tage her, und seitdem tut sich nichts mehr. Ich nehme das mpa Gyn zweimal täglich. Es ist normal, dass es weiterhin blutet und sich nichts mehr verändert?
Guten Tag, Ihre Beschreibung der Zyklusunregelmäßigkeiten passt insgesamt zu einer perimenopausalen Situation, wo es häufiger zu hormonellen Schwankungen mit entsprechenden Blutungsunregelmäßigkeiten kommen kann. Eine Zyste, wie von Ihrer Frauenärztin vermutet, ist tatsächlich in dieser Phase relativ häufig und kann z.B. im Rahmen einer Follikelpersistenz auftreten. Die Behandlung mit MPA zeigt nach Ihrer Beschreibung insofern eine Wirkung, als dass sich die Blutungsstärke reduziert hat. Manchmal persistieren aber auch Schmierblutungen trotz der Einnahme. Im Falle erneuter, stärkerer Blutungen sollten Sie dies zügig abklären lassen. Wichtig für Sie zu wissen ist auch, dass es ca. 3-7 Tage nach dem Absetzen zu einer erneuten, verstärkten Hormonentzugsblutung kommen kann. Ist denn nach der MPA-Therapie eine Kontrolle vereinbart? Ich würde es für sinnvoll halten, nach der Blutung eine Ultraschallkontrolle bei Ihrer Gynäkologin durchführen zu lassen zur Beurteilung der Gebärmutterschleimhaut, sowie zum Ausschluss von Polypen, Myomen oder Zysten. Alles Gute für Sie!
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