Frage im Expertenforum Frauenarzt / Frauenärztin an Dr. med. Christiane Mallmann:

Blutung nach wochenflusd

Frage: Blutung nach wochenflusd

decembermom

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Sehr geehrte Frau Dr. Mallmann, unser jüngstes Kind wurde vor 5 Wochen per Notsectio geboren  nach Einleitung auf Grund einer plötzlichen Querlage mit drohenden Vorfall der Nabelschnur. Die Geburt musste eingeleitet werden auf Grund IUGR in der 35+0 SSW mit Internmittierenden Nullfluss.  Am Anfang lag unsere Tochter auf der Neugeborenenintensivstation zur Überwachung. Ich habe abgepumpt und sie zusätzlich drei mal auf intensiv gestillt. Seit drei Wochen ist sie zu Hause und ich stille sie voll. Da ich sehr viel Milch habe, pumpe ich noch morgens und abends ab.  Ich hatte nur noch gelblichen wochenfluss. Seit zwei Tagen habe ich plötzlich minimale rötliche Blutungen mit Perioden artigen Ziehen. Wie muss ich das einordnen?  könnte das schon wieder meine Periode sein? Dafür ist die Blutung im Grunde viel zu schwach. Bei den am ET spontan geborenen Geschwistern hatte ich erst nach 6  Monaten meine erste Periode in der stillzeit. Ich mache mir Sorgen, dass durch die OP Schäden an der Gebärmutter hinterlassen hat, bspw. Ein asherman Syndrom.  vielleicht könnten Sie mir einen Rat geben. vielen Dank 


Dr. med. Christiane Mallmann

Dr. med. Christiane Mallmann

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Guten Tag, herzlichen Glückwunsch zur Geburt Ihres Kindes. Ich hoffe, Sie sind nach dem turbulenten Start nun gut zu Hause angekommen. Wie Schwangerschaften und Geburten immer individuell verlaufen, kann sich auch der Wochenbettverlauf nach den Geburten unterscheiden. Es wäre einerseits denkbar, dass sich noch ein Lochialrest gelöst hat und abgegangen ist. Aber auch eine Blutung, bedingt durch die Aktivität der Eierstöcke, wäre denkbar, auch nach Ihrer Beschreibung der Umstände nach der Geburt. Eine Menstruation kurz nach der Geburt kann sich von der gewohnten Blutung deutlich unterscheiden, was eine leichte Blutung nicht als Periode ausschliesst.  Ein Asherman-Syndrom würde ich dem Zusammenhang nicht als Erstes vermuten. Dabei handelt es sich um Vernarbungen und Verwachsungen der Gebärmutterschleimhaut, die z.B. in Folge einer Ausschabung entstehen können. Dies kann sich z.B. in Form von Infertilität oder verminderten Blutungen aufgrund der Schleimhautschädigung äussern. Zeitnah sollte bei Ihnen doch auch die Kontrolle nach Beendigung des Wochenbettes bei Ihrer Frauenärztin anstehen. Da ist es möglich, mit dem Ultraschall die Gebärmutter und die Eierstöcke zu beurteilen, um die Blutung besser einzuordnen. Alles Gute für Sie!


decembermom

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Vielen lieben Dank für Ihre schnelle Antwort. Eine Nachuntersuchung bei meiner Frauenärztin ist erst Anfang Juli vereinbart. Ich hoffe, das reicht zeitlich aus.  Viele Grüße 


Dr. med. Christiane Mallmann

Dr. med. Christiane Mallmann

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Sollte die Blutung mehr werden oder persistieren,Schmerzen, Fieber oder übel riechender Ausfluss auftreten, dann bitte vorher vorstellen!


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