Frage im Expertenforum Frauenarzt / Frauenärztin an Dr. med. Helmut Mallmann:

massiver Haarausfall

Frage: massiver Haarausfall

Ninchen1988

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Hallo Herr Dr. Mallmann, vor 6 Monaten habe ich meine Tochter entbunden. Seit 1 Monat plagt mich massiver Haarausfall welchen ich nach absetzen der Pille auch hatte. Ich kann die Haare richtig rausziehen und vom waschen wollen wir gar nicht reden... (Bin auch erst nach 24 Monaten nach absetzen der Pille schwanger geworden da meine Eierstöcke komplett eingeschlafen waren und ich absolut keinen Zyklus hatte) Erst zum Ende der Schwangerschaft hat sich der Haarausfall deutlich verbessert und war die letzen 3 Monate ganz verschwunden. Darüber hinaus habe ich auch eine Unterfunktion der Schilddrüse bin aber dank Thyroxin gut eingestellt und werde engmaschig kontrolliert. Stillen tue ih nicht und habe auch bereits seit 4 Monaten wieder einen Zyklus von 33 Tagen inkl. Eisprung. Jetzt stellt sich für mich die Frage ob es für mich besser ist wieder eine Östrogenhaltige Pille zu nehmen aufgrund des Haarausfalles (da die Pille ja eine Schwangerschaft vortäuscht) unter Einnahme der Pille Yasmin hatte ich nie Probleme mit Haarausfall. Allerdings wurde nach absetzen der Pille die Schilddrüsenunterfunktion festgestellt. Da Östrogene ein TSH Räuber ist weiß ich nicht ob es überhaupt sinn macht? Eigentlich wollte ich ganz von der Pille weg aber wenn der Haarausfall damit gestoppt werden könnte würde ich natürlich in den saueren Apfel beißen. Vielleicht könnten Sie mir einen Ratschlag geben? Bin so hin und her gerissen. Man liest ja auch das die Pille Haarausfall auslösen kann... Viele Grüße aus dem Rheinland Nina


Dr. med. Helmut Mallmann

Dr. med. Helmut Mallmann

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Zunächst sollte man die Ursache des Haarausfalls (das können auch mehrere sein) versuchen zu ergründen und dabei Hormone, Mineralstoffe, Vitamine, Schilddrüse, Zuckerstoffwechsel usw. einbeziehen. Zur Pille: bei Haarausfall würde man eine Pille mit einem Östrogen und antiandrogenem Gestagen bevorzugen. Bei einer Schilddrüsen Unterfunktion, muss dann die Therapie eng kontrolliert und ggf. neu eingestellt werden. Gruß Dr. Mallmann


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