Hallo, meine Frauenärztin hat nach einem Blick aufgrund meiner Beschwerden (blutige Hauteinrisse, rote geschwollene Stelle, Juckreiz, Schmerzen) die Diagnose Lichen Sclerosus bei mir gestellt und mir Lindoladiol H N verschrieben zur dauerhaften großzügigen Anwendung. Ich hatte bereits vorher von einer Proktologin eine Kortisoncreme verschrieben bekommen und diese genutzt woraufhin meine Beschwerden sich gebessert haben. Nach dem Frauenarztbesuch bin ich dennoch dann auf das Lindoladiol umgestiegen, war aber noch zur Vulvoskopie mit Biopsie bei einer Dysplasie-Praxis. Obwohl ich jegliches Kortison 10 Tage vorher abgesetzt hatte, konnte die Ärztin bei der Vulvoskopie an der eigentlich schlimmsten Stelle (seitlich nehebn dem Scheideneingang) gar keine Entzündung erkennen, machte aber eine Biopsie an einer anderen Stelle (oberhalb des Damms am Scheideneingang), weil sie dort etwas vermutete. Die Biopsie zeigte eine chronische Entzündung, aber kein Lichen Sclerosus (das steht explizit so im Befund). Daraufhin verschrieb mir meine Frauenärztin Clobetasol acis. Im Befund wird Kamillosan empfohlen. Ich habe inzwischen diese rote, juckende Stelle wieder, auch zwischen den großen und kleinen Schamlippen blutige Einrisse und an der Klitoris juckt es auch immer wieder. Kann es trotz des Biopsie-Ergebnisses Lichen sein? Soll ich einfach die Clobetasol weiter nutzen? Das ist doch Recht stark. Oder die andere Kortisoncreme mit Hormon? Bisher habe ich Linola verwendet, das hilft etwas. Ist Kamillosan vielleicht besser? Wie großflächig und wie häufig soll ich das auftragen? Ist eine zweite Biopsie ratsam? Ich bin grad etwas verzweifelt, weil die Beschwerden da sind, aber es angeblich kein Lichen Sclerosus ist? Und ich bin ratlos ob der richtigen Salbe und Creme. Ich würde mich sehr über eine Einordnung und Ratschläge zum weiteren Vorgehen freuen! Ich habe auch große Angst davor, Krebs zu entwickeln.