19ELE95
Sehr geehrte Damen und Herren, ich finde zu meiner Aktuellen Situation leider keinerlei Erfahrungsberichte und weiß mittlerweile nicht mehr was ich denken soll. Ich versuche es so kurz wie möglich zu schildern. Die angegebenen SSW beruhen auf dem ersten Tag der letzten Periode 02.02.26. Ovulationstest war positiv am 15.02.26. 14.03.26: SSW 5+5 / HCG 2900 wegen leichter Blutung ins Krankenhaus, im Ultraschall nur stark aufgebaute Gebärmutterschleimhaut sichtbar, Anti-D-Prophylaxe und Progesteron bekommen. 16.03.26: SSW 6+0/ HCG 3994 Nichts neues im Ultraschall sichtbar, verdacht auf Eileiterschwangerschaft oder Missed Abortion 18.03.25: SSW 6+2/ HCG 4993 Im Ultraschall immer noch nichts sichtbar, Chef der Gynäkologie des Krankenhauses wird hinzugezogen und denkt etwas im Rechten Eileiter zu sehen, neuer Termin in 2 Tagen, nüchtern weil eventuell sofort operiert wird. 20.03.25: SSW 6+4/ HCG 6000 Im Ultraschall auf einmal 2 Veranlagungen(Gynäkologe erklärte mir das es Zwillinge sind) in der Gebärmutter sichtbar. Weil diese für die SSW seiner Meinung nach deutlich unterentwickelt sind und kein Embryo sichtbar ist vermutet er eine Missed Abortion. Eileiterschwangerschaft ausgeschlossen. Neuer Termin in einer Woche und ich habe einen Informationszettel zum medikamentösen Schwangerschaftsabbruch bekommen. Dieser soll mit meiner Einverständnis beim nächsten Termin vermutlich erfolgen. 26.03.26: SSW 7+3/ HCG 9000 Im Ultraschall immer noch 2 Veranlagungen ohne Embryo sichtbar, aber eine der beiden Veranlagungen ist laut Ärztin gewachsen und doppelt so groß wie beim letzten Termin. Sie empfiehlt mit der Medikamentösen Abtreibung zu warten weil sie nicht zu 100% ausschließen kann das doch noch eine Intakte Schwangerschaft besteht. (Vanishing Twin). Progesteron habe ich nur für 2 Tage genommen und nach der ersten Blutung nur noch einmal eine Blutung gehabt die mit einmal abwischen auf der Toilette weg war. Meine Frage ist nun ob es bei diesem Verlauf wirklich noch möglich sein kann das eine intakte Schwangerschaft besteht obwohl bei SSW 7+3 kein Embryo sichtbar war? Mein nächster Termin ist am 02.04.26 und die Ärztin die mich zuletzt untersucht hat meinte lediglich sie kann mir nicht sagen was beim nächsten Termin passiert weil mein Verlauf sehr außergewöhnlich ist. Langsam bin ich mit meinen Nerven einfach am Ende. Liebe Grüße und vielen Danke für Ihre Antwort
Guten Tag, bei diesem Verlauf kann ich mir gut vorstellen, dass Sie gerne Klarheit hätten! Beim Lesen Ihrer Beschreibung war ich mehrfach erstaunt über die Wendungen, sodass ich weitere Überraschungen nicht ausschliessen würde. Leider ist es wirklich schwer ohne selber zu untersuchen, eine Aussage zu treffen. Und manchmal bleibt auch uns Frauenärztinnen und -ärzten nicht anderes übrig, als abzuwarten, bis man eine eindeutige Diagnose stellen kann. Gerade weil eine voreilige Entscheidung so weitreichend ist, muss man sich hier als Frauenärztin/Frauenarzt ganz sicher sein. Ich drücke Ihnen die Daumen für die Untersuchung am Donnerstag! Bei Schmerzen oder Blutungen sollten Sie natürlich vorher Ihre Frauenärztin aufsuchen oder sich in einer Klinik vorstellen. Alles Gute!
19ELE95
Liebe Frau Dr. Mallmann Vielen Dank für Ihre Antwort. Gestern Abend und auch noch heute Morgen hatte ich eine leichte rot/braune Blutung und bin wie schon vorher mit der Klinik die mich behandelt abgesprochen in die Ambulaz gefahren. Beim Ultraschall waren dann auf einmal beide Veranlagungen deutlich gewachsen. Die Veranlagung die beim letzten mal nicht gewachsen ist soll nun fast so groß sein wie die andere und auch diese ist deutlich größer und die Ärztin meinte sie kann einen Dottersack erahnen. Die Blutung wurde nur als leichte Schmierblutung abgetan. Da die Ärztin sich aber nicht wirklich Zeit für meine Fragen nehmen wollte, oder konnte hoffe ich sie können mir doch noch irgendwie weiterhelfen. Ist es wirklich möglich das bei einer Zwillingsschwangerschaft bei Woche 8+0 nur ein Dottersack zu erahnen ist und diese doch noch intakt ist? Selbst wenn sich etwas verzögert hat müsste ich heute meiner Meinung nach mindestens bei 7+0 sein. Erster Tag letzte Periode 02.02.26 Ovulationstest positiv am 15.02.26/ evtl. 16.02.26 Erster positiver Schwangerschaftstest der ab einem Wert von 50 reagiert war am 04.03.26 Einen erneuten Termin habe ich erst für den 09.04.26 erhalten und soll jetzt laut Ärztin einfach warten und arbeiten gehen um mich abzulenken. Ich arbeite als Alleinköchin und muss den ganzen Tag in der Arbeit stehen und auch regelmäßig schwere Dinge heben was der Ärztin auch mitgeteilt wurde. Liebe Grüße
Insgesamt bleibt es schwierig, aus der Ferne eine Einschätzung abzugeben; der gesamte Verlauf der HCG-Werte und Ihrer Beschreibung der Ultraschallbefunde sind wirklich schwer zu interpretieren ohne selber zu untersuchen. Generell ist die übliche Berechnung des Schwangerschaftsalters leider ungenau, sobald ein Zyklus von den klassischen 28 Tagen abweicht. Wenn also der Eisprung, bei einem sonst 28-tägigen Zyklus, mal später stattfand, kommt es zu Diskrepanzen zwischen dem errechneten Schwangerschaftsalter und dem Befund im Ultraschall. Der Eisprung ist ja in der Regel 24-36 Stunden nach dem gemessenen LH-Peak des Ovulationstests. Ein Ovulationstest bietet also eine Orientierung, nichtsdestotrotz ist in der Frühschwangerschaft der Ultraschall immer das wichtigste Werkzeug zur Datierung des Schwangerschaftsalters. Hier kann es aber auch zu unterschiedlichen Untersuchungsergebnissen kommen z.B. durch verschiedene Geräte und Untersucher. Nach Ihrer Schilderung des Ultraschallbefundes erscheint es ja erfreulicherweise zu einer Weiterentwicklung der Anlagen zu kommen. Es bleibt also weiterhin abzuwarten, auch wenn das sicherlich schwer fällt. Bei einer Blutung in der Frühschwangerschaft und beruflicher Belastung wäre meiner Meinung nach eine AU möglich. Alles Gute weiterhin!
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