Mitglied inaktiv
Hallo Herr Doktor Mallmann! Ich bin 35, habe zwei Töchter(7,5)und bekomme seit 5 Jahren die DMS. Vertragen habe ich sie eigentlich gut, d.h. keine Probleme mit Blutung, Blutdruck, Schmerzen... Ich habe allerdings in dieser Zeit über 10 Kilo zugenommen. Das größere Problem ist jedoch dass ich sehr, sehr nervös und reizbar bin, und zum Teil auch unter Depressionen leide. Die ganze Familiensituation int dadurch arg in Mitleidensachaft geraten. Ich kann mir nicht erklären woran es liegen soll. Ich habe viel in Foren gestöbert und die ähnlichen Probleme anderer Frauewn studiert. Ich habe mich nun zur Sterilisation entschieden. Denken Sie dass sie das alles hinterher bessern wird oder kann? Dass ich ausgeglichener werde und vielleicht auch ein Paar Kilos loswerden kann? MfG Speedcat
Liebe Speedcat, bei der Verhütung mit reinen Gestagenen kommen tatsächlich depressive Verstimmtheit, Akne und Gewichtsprobleme häufiger vor. Deshalb sollten Sie nach einer Alternative suchen. Mit der Sterilisation sollten Sie sich gut überlegen: Die Vorteile der Sterilisation: -Hohe Sicherheit Pearl-Index 0,2 bis 1,8. Von 1000 Frauen, die sterilisiert sind, werden bei optimalen Verhältnissen also 2 Frauen schwanger. -Keine Gedanken um die Verhütung mehr. -Kein Stress mit Pilleneinnahme, Spiralenkontrolle oder Hantieren mit Barrieremethoden. Die Nachteile: -30 % der sterilisierten Frauen wollen, die Sterilisation rückgängig machen. -Das Narkose-Risiko - Das Operations-Risiko: Darmverletzung, Blutungen und Infektionen -Minderung des Lustempfindens (5%) -Psychische Probleme (2 bis 5%) -Hormonstörungen durch Gefäßverletzung, dadurch ggf. wieder Hormoneinnahme nötig. Je früher die Sterilisation erfolgt, um so mehr ist ein Eintreten der Nebenwirkungen zu erwarten. Deshalb wird von vielen Frauenärzten empfohlen, die Sterilisation bis zum 35. Lebensjahr hinauszuzögern. Meine persönliche Meinung zur Sterilisation der Frau ist sehr durch zahlreiche Gespräche mit Frauen beeinflusst, bei denen nach der Sterilisation Probleme auftraten: Die Endgültigkeit der Operation ist auf Grund der Zahlen nicht zu unterschätzen. Aber man kann im Leben falsche Entscheidungen treffen und muss dann halt dazu stehen. Was nach meinem Erachten jedoch unterschätzt wird, ist die Tatsache, dass durch die Verletzung der Blutzufuhr zu den Eierstöcken, psychische, sexuelle und hormonelle Probleme auftreten können, die zum guten Schluss wieder auf die Einnahmen von Hormonen hinauslaufen. Wenn Nebenwirkungen oder Komplikationen nach der Operation auftreten, machen sich meist die Frauen selbst den Vorwurf, andere Methoden nicht versucht zu haben. Wir Ärzte machen es uns relativ leicht, indem wir Sie in der Einverständniserklärung unterschreiben lassen, dass diese Komplikationen bei der Sterilisation auftreten können. Bedenken Sie aber bitte auch, wenn Sie über endgültige Verhütung nachdenken, dass die Sterilisation des Mannes ohne Narkose und mit weniger Komplikationen einhergeht. Auch wenn Männer generell sehr sensibel sind (kleiner Scherz) vergessen Sie diese Alternative nicht. Insgesamt: Da andere Verhütungsmethoden, wie Hormonspirale und Mikropille, ähnlich sicher sind, sollte frau sich die Entscheidung schwer machen. Gruß Dr. Mallmann
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