Frage im Expertenforum Frauenarzt / Frauenärztin an Dr. med. Christiane Mallmann:

Pille wechseln

Frage: Pille wechseln

ergolilly

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Hallo und guten Tag, seit 1 Blister nehme ich die Drovelis. Seit Pillenbeginn habe ich täglich Blutungen, keine Schmierblutung, Kopfschmerzen und Muskelschmerzen.  Da ich mit starken Hormonschwankungnen mit 44 Jahren schon in die Wechseljahre komme, kämpfe ich mit den diversen Symptomen. Eine Hormonersatztherapie mit Lenzetto habe ich abgebrochen, da ging es mir noch schlechter als vorher.  Jetzt habe ich mich dazu durch gerungen die Pille wieder zunehmen.  Ich habe das Gefühl, das diese Pille nicht die Richtige sei, meine FÄ meint ich soll abwarten.  Da es mir zunehmend Tag für Tag wieder schlechter geht, bin ich nicht sicher ob ich solange aushalten kann.  Ich würde gern auf eine andere Pille wechseln die auch entwässert, die aber höher ist vom Wirkstoff, damit meine Östrogenspiegel sich ausbalanciert. Ist dies Ratsam?


Dr. med. Christiane Mallmann

Dr. med. Christiane Mallmann

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Guten Tag, ein Monat ist tatsächlich sehr früh, um die endgültige Verträglichkeit der Pille abzuschätzen. In der Regel macht es Sinn, nach etwa 3 Monaten zu evaluieren, wie die Pille vertragen wird. Bei sehr starken Blutungen, starken Kopfschmerzen oder anderen akuten Symptomen muss man aber gelegentlich auch schon früher wechseln oder abbsetzen. Dabei muss das mit einem Wechsel zusätzlich steigende Thromboserisiko beachtet werden.  Bei Drosperinon in der Drovelis handelt es sich bereits um ein entwässerndes Gestagen. Der Östrogenanteil ist hier dem fetalen Östrogen nachempfunden und soll dadurch weniger metabolische Effekte und weniger Auswirkung auf die Gerinnung haben, was vorteilhaft gesehen wird. In verschiedenen Pillen werden unterschiedliche Östrogenderivate verwendet. Diese wirken unterschiedlich stark, sodass man die Dosierungen nur schwer vergleichen kann und auch die individuelle Verträglichkeit eine Rolle spielt. Zudem ist man bei Kombinationspräparaten, bzw. oralem Östrogen vorsichtig, da mit steigendem Alter das Thromboserisiko steigt. Sie könnten bei Unverträglichkeit der Drovelis mit Ihrer Frauenärztin gemeinsam überlegen, ob ein Präparat mit einem anderen Östrognderivat (z.B. EE) unter Beachtung individueller (Risiko-)Faktoren in Ihrem Fall vertretbar wäre.  Manchmal dauert es leider etwas, bis man die passende Therapie gefunden hat...  Ich wünsche Ihnen alles Gute!


ergolilly

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Hallo Frau Dr., nach dem sie mir geantwortet haben, hatte ich entschlossen die Drovelis abzusetzen und eine höher dosierte Kombipille zunehmen. Sei 3 Wochen mit der neuen Pille (Georgette 30) geht es mir besser als mit der Drovelis. Mir ist bewusst, dass das Thromboserisiko immer mit schwimmt.  Auch unter dieser Pill habe ich Zusatzblutung täglich. Auch wenn immer gesagt wird 3 Monate abwarten, es ist für mich und mein Mann nicht angenehm, täglich zumuten, und man dadurch keine Intimität austauschen kann.  Meine Frage ist es ratsam mal eine Pillenpsuse einzulegen um abzubluten, da ist aber das Problem das dann mein Hormonspiegel wieder derart runterfährt und ich nicht alltagstauglich bin.  Vor den Geburt hatte ich die Pillen der 2. Generation, die habe uch immer gut vertragen,.Aber das ist 20 Jahre her.  Vielleicht ist auch der Gestagenanteil für mich zuniedrig, aber eine höher f dosierte gibt es nicht. Was meinen Sie.  Für mich kommt ein Absetzen der Pille momentan nicht mehr in Frage, da ich seit Jahren erstmals wieder ohne Scjmerzmittel und dergleichen den Alltag erleben kann.  Aber ich habe das Gefühl das es nicht fie richtige ist. Ein Beduch bei meiner Ärztin ist schwierig und kompliziert, eine neue Zeitnah für ein kurzes Gespräch zu finden unmöglich bei uns hier.  Vielen Dank im voraus. 


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