Frage im Expertenforum Frauenarzt / Frauenärztin an Dr. med. Helmut Mallmann:

Blutungen normal?

Frage: Blutungen normal?

sailormoon18

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Hallo, ich habe am 19.3. mein zweites Kind spontan zur Welt gebracht. Es gab keine Komplikationen. Im Moment habe ich ständig Blutungen. Ich habe vor meiner Schwangerschaft die Sibilla genommen. Damit hatte ich einen sehr regelmäßigen Zyklus und immer in der Pillenpause meine Periode. Seit 21.5. nehme ich die Feanolla Minipille. Vom 24.5. bis 5.6. hatte ich meine erste Periode. Dann habe ich sie schon wieder am 20.6. bekommen bis 5.7., Schmierblutungen noch bis 9.7. Jetzt habe ich seit gestern, 13.7. schon wieder meine Periode. Einmal habe ich die Pille vergessen und habe sie ca 6 Stunden später genommen. Tag kann ich nicht mehr sagen. Ich habe auch schon vor längerer Zeit wegen Problemen abgestillt, abpumpen hat auch nicht viel gebracht. Ist das normal mit den langen Blutungen in kurzen Abständen? Mit freundlichen Grüßen A.K.


Dr. med. Helmut Mallmann

Dr. med. Helmut Mallmann

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Bei der östrogenfreien Pille gilt für die Einnahme ein Zeitfenster von 12 Stunden. Unklare Blutungen könnten aber ein Hinweis sein, dass die Resorption insgesamt nicht optimal ist. Sie sollten umgehend mit Ihrem Frauenarzt alle Aspekte des Problems ausloten. Gruß Dr. Mallmann


sailormoon18

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Hallo Dr. Mallmann, ich habe soeben bei meinem Frauenarzt angerufen und mein Problem mit den ständigen Blutungen geschildert und wollte einen Termin vereinbaren. Man sagte mir am Telefon, dass das nach der Geburt normal sein kann. Ich soll jetzt fünf Tage lang die Doppelte Dosis der Pille nehmen, danach wieder täglich eine Tablette. Wenn sich nichts verändert hat, dann soll ich mich nochmal melden. Ist so was gängige Praxis oder nicht empfehlenswert? Habe Angst wegen möglicher Nebenwirkungen. Oder muss ich mir darüber keine Gedanken machen? Ist die doppelte Dosis der Feanolla eher harmlos? Mit freundlichen Grüßen A.K.


sailormoon18

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Nachtrag: Ich soll die zwei Tabletten zeitgleich nehmen. Und nicht früh und abends jeweils eine. Was wäre sinnvoller?


Dr. med. Helmut Mallmann

Dr. med. Helmut Mallmann

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Das Vorgehen (Erhöhung der Hormondosis) ist ein mögliches Vorgehen. Bei entsprechenden Nebenwirkungen muss man die Therapie erneut überdenken. Man kann nicht bestreiten, dass die Nebenwirkungen dosisabhängig sind. Bedenkenlos ist keine Therapie, es gilt die Alternativen abzuwägen. Gruß Dr. Mallmann


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