Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Med. Radke, Ich wende mich aus Sorge um meinen 6 Wochen alten Sohn an Sie. Er zeigt meiner Ansicht nach Symptome eines stillen Reflux: Durchdrücken beim Stillen sowie abdocken und schreien als hätte er Schmerzen, er ist heißer, jedes aufstoßen führt zu fast untröstlichem weinen und schreien. Nachts ist es am schlimmsten, man hört richtig wie ihm ca. 40-60 Minuten nach der letzten Mahlzeit etwas hochkommt, er darauf hin aufschrickt, hustet, ächzt und abermals untröstlich weint - nur die Brust kann ihn dann beruhigen.  Dadurch schläft er maximal eine Stunde am Stück, nur tagsüber in der Trage schafft man es ihn immer wieder zu beruhigen, so dass er mal zwei Stunden (mit kleinen Unterbrechungen) schläft. Alle Tipps wie aufrecht halten, erhöht lagern usw. Haben wir durch - der Kinderarzt nimmt es nicht wirklich ernst und meint, solange er keine Gewichtsprobleme hat wartet man einfach ab.   Ich habe das Gefühl der Leidensdruck meines Kindes ist sehr hoch, auch wir als Eltern kommen an unsere Grenzen. Gerne hätten wir Gaviscon Infant probiert, was aber hierzulande nicht erhältlich ist. Herzlichen Dank im Voraus für Ihre Einschätzung und freundliche Grüße