Mitglied inaktiv
Hallo, unser Kleiner (9 Monate) hat bisher immer sehr gut geschlafen-tagsüber mit etwas Problemen,aber abends ist er schnell eingeschlafen u. hat dann auch zwischen 9-11 Stunden geschlafen. Seit ein paar Wochen wacht er nachts ggf. mehrmals auf und weint;manchmal hilft der Schnuller oder Herumtragen und er schläft weiter;aber manchmal hilft nur Stillen, wobei wir nicht glauben,dass er Hunger hat (nach 3 oder 4 Stunden).Er schläft nun tagsüber und abends auch nur noch auf unserem Arm ein.Seit ein paar Tagen auch nicht mehr beim Papa, sondern nur noch bei mir.Er rangelt und "klettert" dann mit geschlossenen Augen auf meinem Arm bis er ruhig wird und ich ihn ins Bett legen kann.Versuchen wir ihn wach ins Bett zu legen,dauert es nicht lange und er weint bitterich.Machen wir irgendetwas falsch oder können wir ihm helfen besser zu schlafen,denn müde ist er? Können wir ihm da "ungünstige" Ein/schlafgewohnheiten angewöhnen oder gibt sich das von selbst wieder? Vielen Dank Julia
Liebe Julia, es kann natürlich passieren, daß sich Ihr Sohn das Herumturnen und Klettern auf Ihnen so angewöhnt, daß es mehr oder weniger fester Bestandteil seines Schlafrituals wird. Dasselbe gilt für das nächtliche Stillen. Durch das Stillen wird der Stoffwechsel wird "angeworfen", und es kann geschehen, daß sich der Fütterrhythmus der Anfangszeit wieder einstellt. In einem solchen Fall kann man nur mit einem Tee- oder Wasserfläschen die Klippe überwinden, um dann auf den Schnuller oder die selbst zu steuernden Schlafbegleiter bald wieder überzugehen. Die Abendzeit sollte dem festen Einschlafritual gewidmet sein, und es sollte gesichert sein, daß das Einschlafen in Ruhe und ungestört stattfinden, zunehmend auch im Liegen. Dazu muß man sich als Eltern dann u.U. auch eine Zeitlang daneben legen. Aber auf diese Wiese wird das Einschlafen dirket im im Bett angebahnt. Unter "Einschlafprobleme" gibt es im Suchlauf weitere Antworten mit Tips. Viele Grüße
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