Mitglied inaktiv
Hallo! Mein Mann hat zur Zeit arge Probleme beim Zubettbringen meines Sohnes (fast 2J.) Wenn er abends zuhause ist, möchte er ihn gerne ins Bett bringen,um mich zu entlasten und ich bringe seine Schwester(3mon.)ins Bett. Seit einiger Zeit schreit er bei meinem Mann die ganze Zeit "Mama, Papa, Heia, Papa Arm" und weint bitterlich solange, bis er sich erweichen läßt und Dominik in unserem Schlafzimmer schlafen läßt. Da wir gedacht haben, er fühle sich ausgeschlossen (Laura schläft im Schlafzimmer), durfte er einige Nächte bei uns schlafen. Jetzt hat mein Mann Mittagsschicht und ich bringe die Kinder gleichzeitig ins Bett (erst Buch lesen und stillen an Dominiks Bett, dann bringe meine schlafende Tochter in unser Schlafzimmer und schmuse noch mit meinem Sohn bis er schläft)Das ganze dauert nur eine halbe Stunde und keiner macht Theater. Was macht mein Mann falsch? Wäre es besser, wenn ich immer beide ins Bett bringe, damit Dominik nicht durcheinander kommt? Viele Grüße Sabine
Liebe Sabine, wahrscheinlich ist das Loslösungsprinzip im Moment etwas unterbrochen, dadurch daß die kleine Schwester gestillt wird und Ihr Sohn Angst hat, bindungsanteile zu verlieren. Übrigens eine typische Situation, wenn Geschwister geboren werden. Der Vater kann nur versuchen, durch intensive Zuwendung zum älteren, und das nicht unbedingt oder nur beim Einschlafen, den Loslösungsprozeß wieder in Gang zu bekommen. Meist gelingt das auch, wenn nämlich das ältere Kind merkt, daß ihm auch die Bindungsanteile zur Mutter erhalten bleiben. Viele Grüße
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