LeaB
Lieber Herr Dr. Mallmann, ich bin aktuell in der 33. SSW und mein Baby entwickelt sich laut aller Ultraschalluntersuchungen auch zeitgerecht. Dennoch mache ich mir wegen einer Sache Sorgen: Mir war bis vor ein paar Tagen nicht bewusst, wie wichtig die ausreichende Jodzufuhr in der Schwangerschaft ist. Zwar habe ich im ersten Trimester Folio (ich glaube, mit Jodzusatz) eingenommen, danach aber ein reines Folsäurepräparat ohne Jod. Ich benutze jodiertes Speisesalz und esse Milchprodukte, aber keinen Fisch. Nun nehme ich erst seit gestern (eben ab der 33.SSW) ein Jodpräparat zusätzlich. Ich bin besorgt, dass ich zuvor einen Jodmangel gehabt haben könnte und mein Baby unzureichend damit versorgt wurde (hatte keine spezifischen Symptome, aber das scheint ja häufig vorzukommen?). Habe gelesen, dass es sich auf die geistige Entwicklung auswirken kann. Ist eine Einnahme des Jodpräparats zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch wirksam für das Baby? Und könnte man einen Jodmangel beim Neugeborenen erkennen und ggf. durch das Stillen dann ausgleichen? Vielen Dank schon einmal für eine Antwort! :) VG, LeaB
Das muss ja nicht sein, dass Sie tatsächlich einen Jodmangel haben. Vor Jahren hat man ja kaum Jod zusätzlich genommen und da sind auch recht schlaue Menschen auf die Welt gekommen. Nehmen Sie jetzt Jod ein und in der Stillzeit auch und alles sollte gut sein. + Gruß Dr. Mallmann
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