lalalelelulu
Lieber Herr Dr. Mallmann, die Schwangerschaft birgt ja so einige Herausforderungen. Bei uns zu Hause fehlt es seitens meines Partners leider ein wenig an Verständnis, dass die Kraft nach und nach abnimmt. Während ich mich nach einem Arbeitstag also sehr gerne ausruhe, wünscht er sich das blühende Leben. Ende vom Lied: Wir streiten nur noch, grad alle zwei Tage. Für mich ist das jedes Mal ein immenser Stress, weil sich der Streit über Stunden hinzieht und ich nur noch weinen kann. Dazu werden die Sorgen um das Kleine natürlich durch solche Situationen nicht kleiner. Nach jedem Streit habe ich das Gefühl, dass die Kindsbewegungen erst einmal abnehmen. Ich habe gehört, dass Kinder, die in der Schwangerschaft Stress ausgesetzt sind, nach der Geburt oft Anpassungsstörungen haben, auch unruhiger sind. Ich hoffe, das kann ich mit meiner Liebe ausgleichen. Was kann ein Kind aber im Bauch ab? Ich habe Angst, dass das Herz des Kindes durch den Stress einfach stehen bleibt, das Kind in meinem Bauch stirbt. Was sagen Sie dazu? Konnte so etwas beobachtet werden? Oder geht das an dem Kind größtenteils vorbei? Welche Folgen kann es noch haben? Vielen Dank schonmal für Ihre Antwort! Sie helfen mir sehr weiter!
Unsere Persönlichkeit bildet durch negatives und positives Erleben. Insofern kann Ihre Kind schon Stress ab. Dennoch würde ich Ihnen empfehlen, Ihre Probleme zu besprechen und ggf. Hilfe von außen anzunehmen. Dass das Kind nach Streßsituationen ruhiger ist, halte ich für eine individuelle Reaktion. Gruß Dr. Mallmann
lalalelelulu
Ach so. Und wie erklären sich die verminderten Kindsbewegungen nach stressigen Situationen?
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