caha14
Hallo Herr Dr. Mallmann, in meiner Schwangerschaft wurde zeitgleich ein Tumor am Eierstock festgestellt, der sich zum Glück als gutartig erwiesen hat, jedoch während der Schwangerschaft wegoperiert werden musste. Zur Bestimmung wurde in der 14. SS-Woche ein MRT mit Gabe des Kontrastmittels Gadolinium gemacht. Ich hatte damals schon furchtbare Angst auf Grund dieser Gabe in der Schwangerschaft, wurde aber vom Arzt "überredet", da man sonst im MRT nichts sehen könne. Ich habe zum Glück ein gesundes Kind bekommen, welches mittlerweile 4 Jahre alt ist. Auf Grund eines gerade gelesenen Artikels sind meine Sorgen jedoch wieder aufgekeimt. Kann es sein, dass meine nun 4jährige Tochter noch Spätfolgen durch die Aufnahme des Gadoliniums als Fötus zu erwarten hat? Ich habe von einer Studie zu Kindern bis zum Alter von 4 Jahren gehört. Da waren die Häufigkeiten von rheumatischen, inflammatorischen und infiltrativen Hauterkrankungen um 36% höher bei Kindern, die als Fötus Gadolinium eventuell "abbekommen" haben durch das MRT unter Gadolinium bei der Mutter. Muss ich mir heute noch Sorgen machen, dass meine Tochter Spätfolgen zu erwarten hat? oder kann man davon ausgehen, dass sich negative gesundheitliche Schäden bereits in den ersten 4 Lebensjahren gezeigt hätten?
Mir ist die Arbeit von der FDA bekannt. Ich denke, dass sich nach dieser Zeit irgendeine Reaktion beim Kind gezeigt haben müsste, wenn ein nachhaltiger Einfluss durch das Kontrastmittel gegeben sein sollte. Vorausgesetzt dass keine Nierenfunktionsstörung vorgelegen hat. Gruß Dr. Mallmann
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