Mitglied inaktiv
Hallo! Unser Großer (22 Mo.) ist ja jetzt Freitags in der Spielgruppe (soll irgendwann mal 2,5 h dort bleiben). Beim 1. Mal bin ich eine Stunde mit ihm da geblieben und dann sind wir gemeinsam gegangen. Beim 2. Mal bin ich 20 min. geblieben und dann für 20min. gegangen. Er hat nicht geweint, nur verwundert geguckt. Ist aber auch nicht spielen gegangen, sondern hat nur am Tisch gesessen und gefrühstückt. Das 3. Mal und heute, beim 4. Mal waren wir (heute der Papa) AUCH ca. 20min. da und wollten dann gehen, aber er hat geschrien wie am Spieß. Beim letzten Mal ssollte ich dann dennoch kurz raus gehen und vor der Tür bleiben. Er hat noch kurz geweint und dann nicht mehr. Jedoch auch nicht gespielt. Und heute, als Papa ihn hin bringen wollte wieder das Gleiche, nur das Papa gar nicht raus gehen konnte. Er ist dann wieder gemeinsam mit Marvin gegangen. Was können wir noch tun um ihn einzugewöhnen? Er nimmt immer seinen Teddy mit und einen Schmusestern. Zu dem Stern habe ich ihm erzählt, dass dieser früher schon immer auf Mama aufgepasst hat. Ist es hoffnungslos oder sollen wir es weiter probieren? Danke und lG
Liebe Nino, es gibt einfach Kinder, die sich schlecht oder nur langsam an die Betreuung ohne Eltern gewöhnen. Gut, dass Ihr sie nun schon anfangt zu üben, damit es im Kindergarten weniger schwer für Euren großen wird. Euer Vorgehen halte ich grundsätzlich für optimal und könnte dem nichts hinzufügen;genau wie die Tatsache, dass Ihr zusätzlich das offene Spiel besucht. Ist Euch das Verhalten Eures Sohnes denn fremd? Ist er anderen "fremden" Menschen zugänglicher? Könnte es sein, dass er eine Antipathie oder Mißtrauen gegenüber den Betreuerinnen hat? Gibt es einen Grund? Sind Kinder dabei, die Euren Sohn ängstigen? Bitte einfach mal ansprechen. Zusätzlich gibt es wirklich schöne Kinderbücher, die den Kindergartenalltag präsentieren und die man gemeinsam anschauen kann. Übernehmt nach Möglichkeit auch Dinge aus der Spielgruppe für zu Hause z.B. das Tischritual zum Frühstück oder die Lieder etc., welche gesungen werden. Hat Euer Sohn evt. das Gefühl, dass Euer jüngeres Kind den Vorrang hat, wenn er in die Spielgruppe "muss"? Ansonsten macht weiterhin konsequent weiter und besprecht mit den Betreuerinnen ein Ziel was Ihr erreichen wollt. Das sollte innerhalb eines immer gleich ablaufenden Schemas für Euren Sohn erreichbar sein. Vielleich ist es dann auch sinnvoll, wenn nur einer und derselbe von Euch als Elternteil den kleinen zur Gruppe bringt. Abholen zu zweit ist dann umso schöner.... Dass Euer Sohn sich ersteinmal in der Gruppe orientieren muss, wenn er allein da ist, ist völlig selbstverständlich. Und dass er einfach nur beobachtet auch. Das kann eine zeitlang so bleiben oder aber sich total ändern, wenn er sich einen "Verbündeten" ausgesucht hat. Wartet es ab!! Also, weitermachen! Bin gespannt und viel Grüße von Katrin
Mitglied inaktiv
Ach, es wird von den Betreuern nicht gewünscht, dass ich länger bei der Spielgruppe anwesend bin. Beim ersten Mal ist eine Stunde ok, und dann gar nicht mehr. Die Spielgruppe findet im Mütterzentrum statt. Und Dienstags sind die gleichen Betreuer da, allerdings nicht im Rahmen der Spielgruppe sondern zum "offenen Spielen". Wir gehen jeden Dienstag hin, damit er sich an den Raum und die Betreuer gewöhnt, aber er benötigt auch dann immer min. 1 h, bis er in den Spielraum geht und dann auch nur kurz. Danke und lG
Ähnliche Fragen
Hallo! Erstmal danke für die Antwort :-) . Marvin ist zur Zeit generell gegenüber anderen, fremden Menschen eher zurückhaltend. Bei Kindern auch. Ich denke, er befürchtet, dass er gehauen wird o.ä. . Das hat ein "Freund" von ihm eine Zeit lang immer gemacht. Merkt er, dass ei Kind ihm nichts tut, spielt er auch nach einer Weile neben ihm, ode ...