Mitglied inaktiv
Hallo Ihr Lieben, es geht um meine Tochter 5 Jahre. Und zwar macht mich Ihr Verhalten Stutzig. Zur Vorgeschichte, sie ist etwas Entwicklungsverzögert was aber nicht das Problem ist. Meine Tochter geht oft zu Ihrem Leiblichen Vater. Da aber, weil da noch 2 andere Geschwister sind (jünger als meine Tochter) ist dort natürlich gezicke. Der Vater meiner kleinen, kann sich nicht erklären woher das kommt, und ich weiß es in einigen Situationen auch nicht. Zum BSP, sagt meine große das das jüngere Geschwisterkind da immer vorgezogen wird. Immer fängt meine wegen jeder kleinigkeit an zu heulen. Sie hört nicht. Ist extrem Langsam im an und ausziehen. Gibt extreme wiederworte Knallt hier bei mir zuhause Türen usw. Kann die Liste noch höher schreiben. Der KV meinte, das es vielleicht mit der Situation zuhause zusammen hängt. Also bei mir und meinem Mann. Meine Tochter sagte mein Mann mich und meine Tante immer Anschreit und wir immer Streiten. Ich kann den KV verstehen, das er mich drauf anspricht, und das er im ersten mom dem Kind glaubt. Aber definitiv ist klar, das dies von meiner Tochter gelogen ist. Sie erzählt hier dinge von dort wo ICH weiß das das Erzählte von meiner Tochter nicht stimmt. Dazu muss ich sagen, das das Gezicke beim KV mom schlimmer ist als hier zuhause. Ich war mit meiner Tochter schon bei einem Kinderpsychologen gewesen. Da kam raus, das sie etwas erlebt hat womit sie bis heute nicht klar kommt. (Was genau möcht ich hier nicht so austreten) Aber alles was ich angeboten bekommen habe um meiner Tochter zu helfen bringt nichts. Meine Tochter lässt nichts an sich ran. Will ich mit Ihr reden blockt sie ab. Wenn es um dieses Thema geht. Ich kann den KV und dessen Freundin verstehen das meine im mom anstrengend ist und die beiden KO sind. Ich bin es auch sehr oft wegen Ihrem Verhalten. Im Kindergarten ist sie das liebste Kind. Sie hört, hält sich an Regeln alles. Aber kaum abgeholt und zuhause ist sie wieder das genaue gegenteil. Ich versuche nach der Arbeit viel zu machen. Spielplatz, Schwimmen, Radfahren, Inliner usw. Aber ich persöhnlich habe auch noch das kleine hier von bald 2 Jahren. Beide brauchen Aufmerksamkeit, beide brauchen Zeit alleine. Aber wie soll ich das machen? Die meiste Zeit bin ich alleine weil mein Mann arbeitet sehr viel und lange. Ich habe keine möglichkeit zu sagen heute ist es nur die Große mit der ich was Unternehme. Wenn es die möglichkeit gibt dann ist es natürlich so, das nur ich und die große gehen. Zb Einkaufen wo sie sich dann auch eine Kleinigkeit mitnehmen darf. Aber es hält nicht lange an. Ich weiß einfach nicht, was ich noch machen kann damit meine Große wieder "normal" wird. Ich Kämpfe Tag für Tag bin Konsequent, aber gewisse Strafen bringen nichts. Diese interessieren sie nicht. Was kann ich den machen? hat einer einen Tipp?
Liebe Mama von 2süssen, fangen wir mal so an: "beruhigend" ist, dass das Verhalten Deiner Tochter offenbar bei dem KV und Freundin, als auch bei Dir und Stiefvater das selbe ist. Demnach trägt Deine grosse eine Stimmung mit sich, der generell Platz gemacht werden möchte. Reaktionen und Verhaltensweisen von Kindern, die sich"nicht normal" verhalten, sind ein Hilferuf. Den verstehtst Du, denn sonst würdest Du nicht nach Hilfe suchen bzw. hier um Rat bitten. Und das ist schon einmal viel viel Wert, dass Du erkennst, dass Deine kleine Unterstützung und Begleitung braucht. Aber nur wie und durch wen? Wir könnten viel spekulieren.... Ich persönlich rate Dir, nochmals einen Vorstoss zu wagen und eine Expertenbegleitung vor Ort anzugehen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten wie z.B. nochmals die Kinderpsychologin, eine Familientherapie, ggf. Ergotherapie mit einem verhaltenstherapeutischen Ansatz. ggf. die Möglichkeit einen Kindergartenwechsel vorzunehmen, wo Dein Kind als integratives Kind intensiv und durch Heilpädagogen begleitet wird. Also viel Zuwendung bekommt, kleine "Auszeiten" und therapeutische Intervention. Und dies für vielleicht nochmals zwei Jahre, damit Deine Tochter auf den Schuleintritt gut vorbereitet wird. Überlegt Euch, ob Euch eine Kur guttun könnte. Weg von allem. Ggf. sogar Du als eigentliche "Patientin"; also eine Mütterkur, in der Du mal wieder durchatmen kannst, Erziehungfragen klären kannst und Dich, wenn Deine kleine betreut wird, mal einfach nur schöne Dinge mit der grossen erleben kannst. Nur ihr beiden allein!!! Vielleicht kann sich Deine Tochter dann auch wieder öffnen und das schreckliche erlebte bearbeiten. Auch gibt es psychosoziale Einrichtungen in Kurform, die Familien auffangen. Aber auch Kinder- und Jugendpsychiatrien bieten oftmals ambulante Betreuung an z.B. als Tagesklinik, wo Kinder in schweren Krisen mit sich selbst aufgegangen werden. Ich kann nicht beurteilen, wie schwerwiegend es in Deiner kleinen Maus ausschaut. Mir scheint es aber, dass, auch bedingt durch die Entwicklungsverzögerung, eine Grade gebahnt werden sollte, die Deiner Tochter ( und auch Euch) ermöglicht, möglichst "frei" weitermachen zu können. Denn verdichtet sich das Durcheinander des Seelenlebens erst einmal so stark, dann werden Verhaltensweisen u.U. tatsächlich kaum noch erreichbar und im schlimmsten Falle auch selbstschädigend. Daher meine Bitte an Dich: suche, ggf. sogar mit dem KV zusammen, die Kinderspsychologin oder aber zunächst den Kinderarzt auf!! GGf. erst einmal ohne das Beisein der kleinen! Viele Grüße und bis bald, Katrin