Mitglied inaktiv
Hallo!! Meine Tochter ist jetzt 3 Wochen alt und kann an manchen Tagen einfach nicht länger als 15-20 Minuten schlafen. Sie schreit ganz erbärmlich und lässt sich nur an der Brust beruhigen. Dann nuckelt sie sehr lange vor sich hin und kämpft mit dem Schlaf. Wenn ich dann glaube, dass sie endlich doch schläft und mich einen cm von ihr wegbewege, ist sie wieder munter und schreit weiter. Wir haben sie jetzt gebadet (18:30) und den Bauch massiert (vielleicht hat sie ja extreme Verdauungsschwierigkeiten), jetzt schläft sie endlich nach einem Tag voll verzweifeltem Kampf ums schlafen. Ist das noch normal? Jeden Tag hat sie das nicht (noch nicht). Was könnte ich außer Baden noch tun? ( ich will und kann sie ja nicht den ganzen Tag an meinem Busen nuckeln lassen- obwohl das mit den Stillhütchen gut geht und sie da dann endlich Ruhe findet. Sie tut mir soo leid, weil sie sonst eher ausgeglichen ist und sehr selten Bauchzwicken hat und sonst sehr brav ist. Danke im Voraus
Liebe Hannahbauch, die Stellungnahmen meiner Vorrednerinnen kann und WILL ich mich anschließen!!! Ein Neugeborenens Baby zu empfangen und zu begleiten trifft mit den "idealtypischen" Bildern aus Illustrierten, Katalogen und Austellungen in Babyfachgeschäften nicht ganz überein. Auch nicht mit Anmerkungen der alten Generation. "Früher hat man, war alles usw....". Viele negative Verhaltensweisen der "alten Eltern" werden und wurden schlichtweg verdrängt bzw. verschwiegen. Denn- würde man den vergangenen Bedürfnissen und Gefühlen, gerade der älteren Mütter, auf den Grund gehen, so würden viele viele unverarbeitete und traurige Emotionen hochkommen. Die Selbstverständlichkeit sein Baby im Arm und an der BRUST zu haben, es am Körper zu tragen und nah im Schlaf bei sich zu haben, taucht erst heute wieder auf. Und das auch nur ganz zaghaft. Dieses ureigenste Bedürfnis einer Mutter sein Kind voll und ganz zu beschützen und zudem den Austritt in die Aussenwelt so sanft wie möglich zu gestalten. Du bist die Mutter Deines Kindes!!! Als Mutter wird man nicht geboren. Sieh Dein Wochenbett für Dich und Dein Kind als eine Zeit an, die Ihr flitternd und verliebt ( plus natürlich Papa) verbringt. So könnt Ihr Euch doch alle am besten kennenlernen und Ihr als Eltern die Bedürfnisse Eures Kindes am besten erkennen. Schaut Euer Kind an. Ganz bald werden Euch kleinste Regungen im Gesicht, am Körper, der Stimme Eures Babys Klarheit über die Stimmung o.a. geben. Genießt diese Zeit!! GGf. bahnt sich bei Eurem Baby gerade ein Wachstumsschub an, der sich mit (fast undendlichem) Hunger zeigt; das heisst ein Dauertrinken ist nicht ungewöhnlich. Und- die Kinder entwickeln sich auch emotional weiter. Gerade das Schlafen fällt schwer, da 1.Hunger ihn sehr schnell unterbrechen kann und 2. das Urvertrauen der kleinen in Schutz und Geborgenheit verstärkt ist und sie oft nur durch viel Nähe ihren Halt finden. Stille Deine Tochter in den Schlaf!! Lasse sie entweder im Bett liegen und sichere sie, damit sie nicht herausfallen kann. Oder trage sie in ihr Bettchen. Das kann durch ein Kirschkernsäckchen etwas angewärmt sein. Auch eine getragene Stilleinlage oder ein T-Shirt von Dir in nächster Nähe signalisieren Deine Nähe. Das Pucken wurde schon erwähnt. Mit dieser Begrenzung spüren die Kinder sich und kommen eher zur Ruhe. Ein ähnlicher Effekt den sie im Mutterleib im Uterus hatten und nochmals sehr extrem bei dem Weg durch den Geburtskanal. Einen ähnlichen Effekt auch ein Tragetuch. Zudem würde ich Dir raten eine Stillberaterin aufzusuchen bzw. mit Deiner Hebamme noch einmal die Stillposition zu reflektieren. Eine unpassende Stillposition bzw. eine nicht ganz korrekte Anlegetechnik kann zu Blähungen führen. Also: höre auf Dein mütterliches Gefühl und schau noch einmal bezügl. der Anlege- und Stilltechnik mit Hütchen. Viele Grüße von Katrin
Mitglied inaktiv
Das mit dem alleine schlafen müssen ist ein immer wieder kehrendes Thema. Ein so kleines Baby ist nicht dazu gemacht alleine zu schlafen. Es sucht Nähe und Wärme der Mutter. Es weiß, dass es ohne sie verloren ist. Was es nicht weiß ist, dass es eigentlich nichts zu befürchten hat. Es gibt halt kaum emanzipierte Babies. Ein so kleines Kind gehört an den menschlichen Körper. Am besten ist ein Tragetuch. Viele junge Mütter, die ihrem Sproß ein Kinderzimmer eingerichtet haben sind entsetzt, wenn es nur die Verwandtschaft entzückt, während Baby aus dem Brüllen nicht herauskommt, sobald es dort hin verfrachtet wird. Aber ich habe kein Kinderzimmer, war trotzdem etwas erstaunt, dass ein Baby so viel Zeit mit Stillen verbringt. Kaum fertig, wieder ran. Ganz normal. Nur das Umfeld will uns was anderes erzählen. Nein nein, dein Baby weiß was es braucht. Außerdem hast du noch Wochenbett und kannst es dir leisten nichts weiter zu tun als dich auf dein Kind zu konzentrieren und ihm alle Bedürfnisse zu erfüllen. Stillen erfüllt mehr als Nahrungsaufnahme, es ist Kuscheln, Nähe, Stressabbau, erstes Spielzeug....... So lange du deinem Baby viel Nähe geben möchtest, stille wirklich nach Bedarf. Der ist manchmal echt enorm. Und komm nicht auf die Hinhalteschiene mit Tee. Von leeren Kalorien hat es noch gar nix, kann in drastischen Fällen zu Entwicklungsstörungen beim Kind führen und bei dir zu "zu wenig" Milch, weil sich nichts einpegeln kann Ich wünsche dir was Suse
Mitglied inaktiv
Hallo, mein KLeiner hat in den ersten 10 Wochen tagsüber entweder auf meiner oder PapasBrust oder Arm oder (am Anfang selten, dann wurdes besser) im Kiwa an der frischen Luft (Balkon).Bis zum 11 Monat hat er tagsüber nur im Kiwa geschlafen (nachts unproblematisch im eigenen Bett), seither gehts auch im Bett super. Hör auf Dein Herz und tu das was dein baby braucht und hör nicht auf Leute die dir vorwerfen du verwöhnst dein Baby. Als Mutter entscheidest du da immer richtig . ein so kleines Baby kann man nict verwöhnen , muss aber sehr wohl seine Bedürfnisse erfüllen; in diesem Fall Nähe. LG Kati
Mitglied inaktiv
So, hier, das wollt ich gestern noch schreiben, kam aber nicht mehr dazu: Zuerst einmal schläft ein Baby ganz anders als ein Erwachsener.Es hat zwar auch die REM und NonRem Phase, sie laufen aber kürzer und wechselnder (ca 20min) ab. Wechselt ein Kind zwischen den Phasen, besteht aufwach"gefahr". Es muss erst einmal lernen alleine in die nächste Phase zu kommen. Dafür braucht es individuell unterschiedlich lange. Und selbst wenn es Frühlerner gibt, die mit 3 Monaten durchschlafen, heißt das noch lange nicht, dass es so bleiben wird. Ein Kind reagiert meist primär mit verstärkter Aufwach"gefahr", wenn Temperaturveränderungen, Lageveränderung und Veränderungen des "Gefühls" eintreten. Das heißt, wenn es an Mamis Brust eingeschlafen ist, wo es kuschlig warm ist, und es wird dann in sein mehr oder weniger kaltes Bett gelegt, wacht es auf. Genauso, wenn es aufrecht eingeschlafen ist, hingelegt wird. Vielleicht kannst du versuchen, dein Kind zu pucken, ihm ein "Gebärmuttergefühl" zu geben. Schlag es fest schon vor dem Stillen in eine Decke ein, stille es bis es tief und fest schläft, und versuch es hin zu legen. Oder leg dich mit hin, und sobald es von alleine "abgedockt" hat, schleich dich raus. Es besteht keinerlei Erfolgsgarantie, denn so ein Würmchen hat eine scharfe Alarmanlage, weil für ihn geht es ja ums Leben. Nur du weißt, dass es sicher ist. Es verfügt über keinerlei Zeit- Und raumgefühl. Es kann nichts mit 5min anfangen, genausowenig weiß es, dass du im Nachbarraum bist. Nachbarraum? Was ist das. Es lebt im Jetzt,weder in der Vergangenheit noch denkt es an gleich. Ist Mami aus dem Fühlfelt weg, ist sie verschwunden und Baby ist Mutterselenallein. Und das heißt Alarm schlagen. Bei uns ists auch nach einigen Wochen besser geworden. Gib dem Würmchen, was es will. Nur so bekommt es sein Urvertrauen. Hat es einmal gelernt, dass Mami wegläuft, sobald es eingeschlafen ist, wird ihm schlafen wenig Freude machen, weil es ständig Angst hat, Mami läuft davon und lässt es alleine. Es wird noch einige Situationen geben, die so gar nicht dem gesellschaftlichen Pseudobild eines Säuglinges entsprechen. Auch ich sage dir, hör auf dein Mutterherz, nicht auf Verwandte und Bekannte oder wer immer meint alles besser zu wissen. Wenn du versuchst so schnell wie möglich auf seine Bedürfnisse einzugehen, muss das Kind nicht erst weinen. Sonst lernt es, hier wird eh nur was gemacht, wenn ich zum äußersten Mittel greife. Das erste Jahr kannst du definitiv dein Kind nicht verwöhnen bzw durch "zu viel" Nähe verhutscheln und verziehen. Selbst ein Nuckel ist keine Garantie des Durchschlfens, genauso wie ein verfrühter Brei am Abend. Liebe Grüße Suse
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