MarcelJoachim
Guten Tag Herr Prof. Dr. Wahn, unser fast 8-jähriger Sohn hat eine Hausstaubmilbenallergie. Sein allergisches Asthma ist mitterweile mit einer Dauermedikamentation mit Flutide mite 50ug (1-0-2) gut unter Kontrolle zusätzlich bekommt er seit 1,5 Jahren eine Hyposensibilisierung (Milben), welche er gut verträgt. Jedoch reagiert er seit dem letzten Winter sehr stark mit einer allergischen Rhinitis auf die Hausstaubmilbe. Sein Kinderarzt und Allergologe empfiehlt uns ein Mometason-haltiges Nasenspray (Nasonex) als Daueranwendung (analog seinem Asthmaspray). Kann das Nasenspray wirklich dauerhaft angewandt werden (auch außerhalb der Heizperiode)? Gibt es dazu vielleicht sinnvolle Alternativen? Dann noch eine andere Frage: Seit diesem Winter bekommt er im Verlaufe von (fast) jedem Infekt (regelmäßig) eine Kehlkopfentzündung. Uns wurde nun ein "PariBoy Compakt 2" mit einem "0,5mg, Pulmicort (1-0-1)" zum inhalieren verordnet (sobald der Infekt beginnt, damit inhalieren). Was ist Ihre Einschätzung dazu? Dosierung ok.? Wie können die div. Kehlkopfentzündungen verhindert werden? Ist das eine sinnvolle Therapie? Herzlichen Dank für Ihren Expertenrat. Viele Grüße
Ich kann die Empfehlungen zur Dauertherapie der Nase, auch den Ratschlag zur Behandlung der Kehlkopfentzündung uneingeschränkt unterstützen. Mometason und Budesonid gehören zu den modernen Corticosteroiden, die auch langfristig (ähnlich wie Fluticason bei Asthma) eingesetzt werden können, ohne dass bei vernünftiger Dosierung (wie in Ihrem Fall) Sorgen wegen etwaiger Schäden oder Nebenwirkungen gerechtfertigt sind. Mit infektbedingten Kehlkopfentzündungen werden Sie auch in Zukunft noch ab und zu rechnen müssen. Langfristig rechne ich hier eher mit einer Stabilisierung. Gruß, Ulrich Wahn
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