Frage im Expertenforum Allergien, Asthma u. Atemwege an Prof. Dr. med. Ulrich Wahn:

Frage Luftschadstoffe

Frage: Frage Luftschadstoffe

Luna1988

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Sehr geehrer Herr Dr. Wahn In Schulgebäude aus den 60er- und 70er-Jahren gibt es ja zahlreiche Altlasten, wie Asbest, VOC, PAK, Naphtalin, PCB, Formaldehyde, Radon... Unsere Kinder besuchen ein Schulhaus aus dieser Zeit und jetzt ist eine Klasse ausgerechnet im Kellergeschoss untergebracht. Ich habe meinen Augen nicht getraut, weil man ja weiss, dass solche Probleme mit den genannten Schadstoffen ja oft unten am schlimmsten sind. Je nach Land, ob Deutschland, Österreich und Schweiz sind ja auch die Grenzwerte nicht überall gleich und die notwendigen Massnahmen. Mir bereitet es Sorge, dass die Kinder überhaupt ein solches Schulhaus besuchen und jetzt noch im Untergeschoss. Zum Lüften gibt es nur Kippfenster und als Eltern ist man einfach besorgt... Was schätzen Sie die Lage ein? Wie bringt man Schulbehörden dazu, zu handeln oder zumindest eine Art Verpflichtung, dass es Messungen geben muss? Wie kann man das veranlassen?  Herzlichen Dank für die Auskunft!  Freundliche Grüsse Luna


Prof. Dr. med. Ulrich Wahn

Prof. Dr. med. Ulrich Wahn

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Ich fühle mich bei Ihrer Frage ein wenig überfordert, bin ich doch kein Umwelt-Experte für Schadstoffe in Innenräumen. Ihre Sorgen kann ich nachvollziehen, meine aber, dass die vor Ort zuständigen Behörden (Gewerbeaufsicht, Gesundheitsamt, Schulamt, etc.) hier qualifizierte Informationen haben müssten. Bevor eine Kommune Räumlichkeiten in Schulen zur Verfügung stellt, müssten Risiken für die Gesundheit von Kindern und Lehrern ausgeschlossen werden. Die erwähnten Umwelt-Schadstoffe mögen nachweisbar und ohne Frage für uns unangenehm sein ( dafür sollten Daten vorliegen), entscheidend ist aber die Konzentration, die eine Gefahr für die Gesundheit darstellt. Mein Rat: Suchen Sie das Gespräch vor Ort, ich denke, man kann Ihnen helfen. Gruß, Ulrich Wahn


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